Neue Daten aus dem Alltagsleben von Menschen mit Typ-2-Diabetes, die mit der Gabe von „Dulaglutid“ begonnen haben, zeigen: Patienten kommen damit besser zurecht als mit vergleichbaren Medikamenten und nehmen es zuverlässiger ein.

Bei der 80. wissenschaftlichen Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA), die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr rein virtuell stattfand, wurden neue Real-World-Daten (also unter realen Alltagsbedingungen erhobene Parameter) für den GLP-1-Rezeptoragonisten Trulicity (Wirkstoff: Dulaglutid) vorgestellt. Diese stammten von Menschen mit Typ-2-Diabetes aus den USA, die zuvor noch nicht mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt worden waren und nun entweder das einmal wöchentlich zu verbreichende Dulaglutid spritzten oder eine von zwei anderen Substanzen aus derselben Wirkstoffklasse.

Bessere Therapietreue

Nach einem Beobachtungszeitraum von sechs Monaten zeigte sich, dass das Einhalten der Behandlungsanweisungen (Therapieadhärenz) jenen Probanden am besten gelang, die auf ­Dulaglutid eingestellt worden waren. Zudem beendeten die Probanden aus dem­ Dulaglutid-Arm die Behandlung seltener als in den beiden Vergleichgruppen. „Diese praxisnahe Studie unterstreicht, wie gut die einfache, einmal wöchentliche Gabe mit Dulaglutid zum langfristigen Behandlungserfolg durch eine hohe Therapieadhärenz beitragen kann“, bewertete Prof. Dr. med. Nanette Schloot vom Herstellerunternehmen Lilly die Ergebnisse.


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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (9) Seite 11