Wenn es in den hals- und hirnversorgenden Arterien Engstellen gibt, drohen Gefäßverschlüsse und damit ein Schlaganfall, weil das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Das Risiko ist bei Diabetes 2- bis 4-mal so hoch wie ­ohne Dia­betes, bei Bluthochdruck verzehnfacht sich die Gefahr. Das Schlaganfallrisiko steigt u. a. auch, wenn Vorhofflimmern vorliegt: Von dieser Herzrhythmusstörung sind Menschen mit Diabetes häufig betroffen. Durch Flimmern oder Flattern der Vorhöfe staut sich darin das Blut und verklumpt. Gerinnsel können entstehen, die mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen, Arterien verstopfen und einen Schlaganfall auslösen.

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