Aktuelles aus Therapie und Forschung
Trotz Corona-Angst und Rücksichtnahme

Mit Gefäßleiden unbedingt zum Arzt gehen!

Menschen mit Gefäßerkrankungen – und damit viele Menschen mit Diabetes und viele Menschen mit der Schaufensterkrankheit (PAVK) – gehen oft zu spät zum Arzt, erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie. Menschen mit Gefäßkrankheiten sollten aber trotz Corona ihre Termine wahrnehmen und wenn nötig ihren Arzt konsultieren. Darauf weist die Fachgesellschaft eindringlich hin und warnt vor mehr Amputationen aufgrund zu später Behandlung.
Sensoren aus 3D-Drucker

Statt Fingerpiks: Forscher hoffen auf Acetonmessung per Atem...

Ein Forschungsteam hat ein einfaches und kostengünstiges Herstellungsverfahren für präzise und energieeffiziente Aceton-Sensoren per 3D-Druck entwickelt. Die Forschenden hoffen, damit einen Schritt hin zu einem Atemtest gemacht zu haben, der präzise Rückschlüsse auf die Glukosekonzentration ermöglicht.
Coronavirus

Junge Diabetiker ohne Folge­erkrankungen: keine Risikogruppe

Die Organisation diabetesDE betont, dass nur Menschen mit Diabetes mit zusätzlichen Begleiterkrankungen (z.B. kardiovaskuläre Erkrankungen) ein erhöhtes Risiko für COVID-19 und für einen schweren Verlauf haben. Kein erhöhtes Infektionsrisiko haben „gesunde“ Diabetespatienten mit stabiler Glukoseeinstellung.
COVID-19

Coronavirus: Darauf sollten Menschen mit Diabetes nun achten

Da bestimmte Gruppen von Menschen mit Diabetes zur Risikogruppe für schwerere COVID-19-Krankheitsverläufe gehören, sollten sie aktuell besonders wachsam sein und sich vor einer Infektion schützen. Wir haben die diesbezüglichen Hinweise und Ratschläge von medizinischen Fachgesellschaften, Institutionen und Behörden hier zusammengetragen.
Datenauswertung

Sind Frauen die besseren Diabetes-Patient*innen?

Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer - das ist die Bilanz aus 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung. Insgesamt erreichen sie ihre Therapieziele schneller und dauerhafter. Und wie sieht es bei den Männern aus?
Moderne Insulinpumpe

Gabe des Basalinsulins wird automatisch angepasst

Auf einer Pressekonferenz informierte das Unternehmen Medtronic, wie das neue MiniMed 670G-System das Diabetesmanagement erleichtert und die Zeit im Glukose-Zielbereich erhöht. Die große Neuerung: Die Basalrate wird automatisch an die Glukosewerte angepasst.
Berufsgruppen

So beeinflusst der Arbeitsplatz das Diabetesrisiko

Wer Berufskraftfahrer ist oder in einer Fabrik arbeitet, hat ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken - das zeigen Daten aus Schweden. In den Fokus rückt deshalb der Arbeitsplatz selbst: Er sollte so gestaltet sein, dass ein gesunder Alltag und damit ein langes Arbeitsleben möglich ist.
Typ-1-Diabetes

Früherkennungstests in Regelvorsorge: neue Argumente

Neue Studienergebnisse deuten darauf hin, dass wenn ein sich entwickelnder Typ-1-Diabetes erkannt wird, noch bevor Erkrankungssymptome erkennbar sind, eine gefährliche diabetischen Ketoazidose verhindern werden kann. Die Studie liefert somit die Grundlage, über die Aufnahme der Screenings in den Leistungskatalog der Regelvorsorge zu diskutieren.
Autoimmunforschung

Renommierter Medizin­preis für Entdecker der Tregs

Für die bahnbrechende Entdeckung der regulatorischen T-Zellen (Tregs), die bei der Entstehung des Typ-1-Diabetes eine entscheidende Rolle spielen, wird der japanische Immunologe Shimon Sakaguchi mit dem diesjährigen Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis ausgezeichnet.
Typ-1-Diabetes

Neuer Ansatzpunkt, um Autoimmunreaktion hinauszuzögern

Ein deutsches Forscherteam hat einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der eine große Rolle bei der Autoimmunreaktion spielt, die einen Typ-1-Diabetes auslöst. Der Eingriff in diesen Mechanismus könnte ein neuer Ansatzpunkt sein, um die Entstehung der Erkrankung zu verzögern.
Auch an den Feiertagen!

Bei Herzinfarkt-Verdacht: keine Scheu vor Notruf 112

Die Deutsche Herzstiftung weist darauf hin, dass man auch an Weihnachten und Neujahr bei Verdacht auf einen Herzinfarkt – insbesondere bei einer vorliegenden Diabeteserkrankung – nicht zögern, sondern sofort den Notruf 112 absetzen sollte.
Stoffwechselentgleisungen

Bei schwerer Unter- oder Überzuckerung sofort Notarzt rufen

diabetesDE macht darauf aufmerksam, dass schwere Stoffwechselentgleisungen unbedingt ernst genommen werden sollten. Denn eine Unterzuckerung kann Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen oder sogar einen Schlaganfall zur Folge haben. Und bei einer Überzuckerung wiederum können Betroffene in ein diabetisches Koma fallen.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Historie

Prof. Georg Zülzer: dem Insulin-Pionier zum 150. Geburtstag!

Prof. Georg Zülzer entwickelte schon ein Jahrzehnt früher als die Forscher um F. G. Banting in Toronto ein sehr wirksames Insulinpräparat. Leider wurde seiner von der deutschen Ärzteschaft später nicht angemessen gedacht – es ging ihm damit wie vielen jüdischen Ärzten aus Deutschland. Dr. Viktor Jörgens berichtet.
Diabetes-Kurs

Schilddrüse: kleine Drüse, große Wirkung

Unsere Schilddrüse ist sehr klein, aber wie wichtig sie ist, merken alle, bei denen sie nicht richtig funktioniert und entweder zu viel oder zu wenig der Hormone produziert. Auch eine bedeutsame Verbindung zum Diabetes gibt es, weiß Dr. Schmeisl im Diabetes-Kurs zu berichten.
Diabetes-Kurs

Warum ist extremes Übergewicht so gefährlich?

Kaum ein Thema treibt den Alltag vieler Menschen so um wie das Körpergewicht – genauer meist das Übergewicht. Eine eigene Kategorie dabei ist extremes Übergewicht, weil es so gefährlich ist. Mehr dazu im aktuellen Diabetes-Kurs.
Schwerpunkt: „Unter- und Überzuckerung früh erkennen“

Unterzuckerungen: Eine Frage des Gleichgewichts

Unser Gehirn benötigt täglich rund 150 g Glukose, um richtig funktionieren zu können. Da unser Leben von einem gut funktionierenden Gehirn abhängig ist, das alle anderen Organsysteme steuert, ist unser Stoffwechsel so organisiert, dass versucht wird, unter allen Umständen das normale Blutglukoseniveau aufrechtzuerhalten.
Schwerpunkt: „Unter- und Überzuckerung früh erkennen“

Hohe Zuckerwerte – unterschätzte Gefahr

Eine schwere Überzuckerung mit Übersäuerung des Bluts wie beim Typ-1- und einer Austrocknung wie beim Typ-2-Diabetes sind gefährliche Situationen. Diabetes-Journal-Chefredakteur Prof. Thomas Haak sagt, wie man sie frühzeitig erkennt, was dann sofort zu tun ist – und wie man sie künftig verhindern kann.
Schwerpunkt: „Unter- und Überzuckerung früh erkennen“

Ängste bei schwankenden Werten: die Kontrolle behalten

Ängste vor zu hohen oder zu niedrigen Glukosewerten können nützlich sein, wenn sie dazu führen, bei Schwankungen angemessen zu reagieren. Sie können aber in übersteigerter Form zur Folge haben, dass Sie eine gute Stoffwechsel­einstellung nur erschwert erreichen und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Wie erkennt man dies, wie steuert man gegen?
Diabetes-Kurs

Herzrhythmusstörungen: Wenn das Herz stolpert

Viele Menschen haben Herzrhythmusstörungen – aber unter welchen Umständen werden diese gefährlich? Was sind die Ursachen, was ist dann zu tun? Auch um den Zusammenhang mit Diabetes geht es in dieser Folge des Diabetes-Kurses.
Schwerpunkt „Emotionen, Stress und Übergewicht“

Sind Sie ein Stress-Esser?

Fast alle Menschen ernähren sich anders, wenn sie über längere Zeit mit Stress oder negativen Emotionen wie Ärger, Unsicherheit oder Angst konfrontiert sind. Kennen Sie das auch? Sicher!
Schwerpunkt „Emotionen, Stress und Übergewicht“

Anders mit Stress umgehen

Wenn Sie langfristig abnehmen oder Ihr Gewicht halten möchten, kann ein anderer Umgang mit stresshaften Ereignissen ein wichtiger Baustein Ihres Vorhabens sein. Hier einige Möglichkeiten, um besser mit negativen Emotionen und Stress umzugehen.
Diabetes-Kurs

Typ-1-Diabetes: Diagnose bei Erwachsenen

Der Typ-1-Diabetes kann auch im ­höheren Erwachsenenalter auftreten. Problem dabei ist, dass ihn auch viele Behandler als Typ-2-Diabetes miss­interpretieren. Wir nennen die Anzeichen für einen Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen, die Sonderformen und die Risiken.
Frühkindlicher Vitamin-D-Mangel:

Einfluss auf die Entwicklung von Typ-1-Diabetes?

Niedrige Vitamin-D-Werte sind ein weitverbreitetes Phänomen, von dem auch Typ-1-Diabetiker betroffen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass ein Mangel an dieser Hormonvorstufe bereits im Frühstadium des Typ-1-Diabetes auftritt und auch das Risiko für dessen Entstehen erhöhen könnte.
Diabetes-Kurs

Keine Erektion? Sollte Mann klären!

Über eine Erektionsstörung (erek­tile Dysfunktion) redet Mann nicht gern. Dabei sind so viele Männer betroffen! Warum ist es – besonders bei Diabetes – so wichtig, Schwierigkeiten mit der Erektion ernst zu nehmen? Das erklärt Dr. Schmeisl im Diabetes-Kurs.