Aktuelles aus Therapie und Forschung
Neues Verfahren

Fischhaut-Matrix lässt chronische Wunden heilen

Ein neues Therapieverfahren könnte Menschen mit chronischen Wunden helfen, bei denen die herkömmlichen Ansätze keinen Erfolg brachten: Eine Fischhaut-Matrix, die auf die Wunde gelegt wird, regt Hautzellen offensichtlich besonders vielversprechend dazu an, wieder zu wachsen, wie Forschungsergebnisse und klinische Erfahrungen zeigen.
Kinder und Jugendliche

Insulinpumpe: Weniger Ketoazidosen und Unterzuckerungen

In einer Studie haben Forscher der RWTH Aachen aufgezeigt, dass der Einsatz einer Insulinpumpe im Vergleich zu Insulininjektionen bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes zu einem geringeren Risiko für diabetische Katoazidosen sowie schweren Unterzuckerungen führt.
Nobelpreis-Forschung

Unterliegt auch die Insulinresistenz einer inneren Uhr?

Es ist die höchste Auszeichnung für Wissenschaftler: Drei US-Forscher erhielten Anfang vergangener Woche den diesjährigen Nobelpreis für Medizin oder Physiologie. Geehrt wurden sie für die Erforschung der sogenannten inneren Uhr. Ihre Entdeckungen sind auch für Menschen mit Typ-2-Diabetes relevant, wie eine aktuelle Studie erneut zeigt.
Checkup ab 35 Jahren

Nur ein Cholesterinwert reicht nicht

Der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz rät dazu, ab dem 35. Lebensjahr regelmäßig den Cholesterinspiegel bestimmen lassen. Dabei sollte nicht nur der Gesamtcholesterinspiegel ermittelt werden, sondern auch die LDL- und HDL-Cholesterinwerte sowie der Triglyceridwert.
Wirkstoff Sotagliflozin

Typ-1-Diabetes: Insulin plus eine Tablette?

Spannend: Ein orales Antidiabetikum, das auch Menschen mit Typ-1-Diabetes nutzen können, könnte bald zugelassen werden. Die Vorteile des Wirkstoffes Sotagliflozin: niedrigerer HbA1c-Wert, geringere Schwankungen des Blutzuckers und eine reduzierte Mahlzeiten-Insulindosis.
Oktober oder November:

Bei Diabetes rechtzeitig gegen Grippe-Viren impfen

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt Menschen mit Diabetes, sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen – idealerweise im Oktober oder November. Denn sie haben nicht nur ein erhöhtes Infektionsrisiko, auch verläuft eine Virusgrippe bei ihnen häufig schwerer.
Deutsche Herzstiftung

Herzinfarkt – was ist zu tun und was folgt danach?

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute, daher sollte sofort der Notarzt (112) alarmiert werden. Wie man Infarktsymptome erkennt und worauf es nach einem überstandenen Herzinfarkt ankommt, darüber informiert die Deutschen Herzstiftung.
Diabetisches Fußsyndrom

G-BA: Hyperbare Sauerstofftherapie künftig auch ambulant

Patienten mit schwerem diabetischen Fußsyndrom können künftig auch ambulant mit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) behandelt werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag diese Leistungsausweitung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen.
Adipositas-Forschung

Kleine Schritte aus der Fettleibigkeit

Trotz bekannter Gesundheitsrisiken gelingt es nur einem Teil der von krankhaftem Übergewicht Betroffenen nachhaltig abzunehmen. Sind zu hohe Erwartungen an eine Lebensstilintervention vielleicht eher demotivierend? Forscher schlagen nun vor, als ersten Schritt ein stoffwechselgesundes Übergewicht anzustreben.
Neue Empfehlungen der Hochdruckliga:

Blutdruckzielwerte stärker individualisieren

Bisher galt ein Zielblutdruck von unter 140/90 mmHg – gemäß dem Motto „one fits all“. Auf Basis neuer Studienergebnisse hat nun die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL) diese Empfehlung überarbeitet und für Herz-Kreislauf-Risikopatienten einen neuen Zielbereich festgelegt.
Expertenchat am 20.09.

Adipositas ist stärkster Risikofaktor für Typ-2-Diabetes

Das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, steigt bereits ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 27 um 100 Prozent an. Wie man es schafft, ein gesundes Gewicht zu erreichen und zu halten, erklärt Birgit Adam im diabetesDE-Expertenchat am 20. September 2017. Fragen können bereits jetzt eingesendet werden.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Diabetes-Kurs

Wird Übergewicht auch vererbt?

Nicht nur gesellschaftliche, familiäre und persönliche Faktoren spielen eine Rolle beim Entstehen von Übergewicht und Diabetes: Womöglich kann auch das Übergewicht der Eltern vererbt werden. Ebenso können Umwelteinflüsse auf die Eltern Auswirkungen auf die Vererbung haben.
Wirkstoff Sotagliflozin

Typ-1-Diabetes: Insulin plus eine Tablette?

Spannend: Ein orales Antidiabetikum, das auch Menschen mit Typ-1-Diabetes nutzen können, könnte bald zugelassen werden. Die Vorteile des Wirkstoffes Sotagliflozin: niedrigerer HbA1c-Wert, geringere Schwankungen des Blutzuckers und eine reduzierte Mahlzeiten-Insulindosis.
Schwerpunkt

Schlechter Schlaf durch Hypoglykämie-Angst

Einer der Gründe, warum viele Diabetiker schlechter schlafen als Nichtdiabetiker, ist die Angst vor Unterzuckerungen in der Nacht. Über weitere Gründe und über schlechten Schlaf sprachen wir mit Privatdodzent Dr. med. Claudius Teupe, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus Sachsenhausen und Leiter des Schlaflabors.
Schwerpunkt: Diabetes und Schlaf

Schlafräuber bei Diabetes

Wir stellen Ihnen Krankheitsbilder vor, die typischerweise bei Diabetikern auftreten und überzufällig häufig mit Schlafproblemen einhergehen. Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, können Sie mit einem einfachen "Schnell-Check" Hinweise bekommen, welche Erkrankung die Ursache sein kann.
Schwerpunkt: Diabetes und Schlaf

Erhöhtes Risiko nächtlicher Hypoglykämien: Wie kann ich vorb...

Unterzuckerungen in der Nacht werden oft nicht wahrgenommen. Sie stören die Schlafqualität und können zu schweren Komplikationen führen. Wichtig ist, zusammen mit dem Diabetologen die Ursachen zu erkennen und zu beheben. Neue, nicht mit einem Hypoglykämie-Risiko einhergehende Medikamente und Technologien helfen, nächtliche Hypoglykämien zu vermeiden.
Insulin-Serie

Der sanfte Einstieg in eine Insulintherapie

Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes stehen einer Insulintherapie zunächst skeptisch gegenüber. Prof. Thomas Haak erklärt im aktuellen Teil der Insulin-Serie, wieso viele Sorgen unbegründet sind und wie ein sanfter Therapiestart gelingt.
Diabetes-Kurs

Bluthochdruck ernst nehmen

Jung, groß, schlank, sportlich … und Bluthochdruck?! Selbst Kinder und Jugendliche können schon Bluthochdruck haben – nach Schätzungen der Deutschen Hochdruckliga sind daran etwa 700 000 Kinder in Deutschland erkrankt – und es sind nicht immer nur die Übergewichtigen!
Diabetes-Kurs

Vorsicht: Medikamenten-Mix bei Älteren

Welche Medikamente erscheinen bei einem Diabetiker sinnvoll – auch in höherem Alter? Welche sind notwendig, und welche Medikamente haben gefährliche Nebenwirkungen? Im Diabetes-Kurs erfahren Sie, was bei der Einnahme mehrerer Medikamente zu beachten ist.
Diabetisches Fußsyndrom

Richtige Arztwahl - entscheidend bei Fußproblemen

Das Hauptproblem bei Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS) ist, dass bei ihnen das Schmerzempfinden reduziert ist – sie also Verletzungen, auch drastische, nicht als alarmierend empfinden. So ist es auch im nebenstehenden Beispiel bei Frau Z. Unser Autor sagt Ihnen, wie Sie gegensteuern können.
Insulin-Serie

Insulinpumpe: Bolusvarianten

In der Insulinserie hat Ihnen Prof. Dr. Thomas Haak schon einiges über die Insulinarten und deren Verwendung erklärt. Bei einer Insulinpumpentherapie wird prinzipiell ein schnell wirksames Insulin verwendet. Die Pumpe pumpt kontinuierlich kleine Mengen Insulin und stellt somit die Grundversorgung sicher.
Schwerpunkt „Medikationsmanagement“

Arzneimittel: den Überblick behalten

Gerade bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes müssen Patienten oft viele verschiedene Arzneimittel einnehmen. Wie wichtig ein Medikationsplan, eine Medikationsanalyse und eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten dabei sind, erfahren Sie in diesem Schwerpunktthema.
Schwerpunkt „Medikationsmanagement“

Die wichtige Analyse der Medikamente

Wer Medikamente regelmäßig einnehmen muss, erhält in vielen Arztpraxen einen Medikationsplan. Dieser ist aber nur sinnvoll, wenn er aktuell und vollständig ist. Nur so ist er mehr als ein Blatt Papier. Um dies zu unterstützen, bieten Apotheken eine Medikationsanalyse an.