Aktuelles aus Therapie und Forschung
Fotosensible Reaktionen

Manche Medikamente können Haut lichtempfindlicher machen

Manche Medikamente lösen fotosensible Reaktionen aus – sie steigern die Lichtempfindlichkeit der Haut. Die gesetzliche Krankenkasse Barmer rät daher Menschen, die regelmäßig Arzneimittel einnehmen, diese darauf zu überprüfen und gegebenenfalls den UV-Schutz zu intensivieren.
Digitaler Zwilling

Schick den Avatar zum Arzt

Forschende aus der Schweiz entwickeln einen digitalen Zwilling, der maßgeschneiderte Therapien ermöglichen soll. Ziel ist es, diesen Avatar anzeigen zu lassen, wie z. B. ein Mensch mit Diabetes individuell behandelt werden muss. Dabei erlaubt der digitale Zwilling auch eine personalisierte Prognose des Therapieverlaufs. Die Versorgung mit Insulin soll über ein spezielles Pflaster stattfinden.
Teilnehmer gesucht!

MeGA-Studie untersucht Stoffwechselgesundheit

Im Rahmen der MeGA-Studie, die am Studienzentrum des Lehrstuhls für Epidemiologie am UNIKA-T in Augsburg läuft, wird das Zusammenspiel zwischen Übergewicht, Stoffwechsel und Immunsystem genauer untersucht. Es werden noch Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht!
Telemedizin in Indien

Smartphones als Augenspiegel retten die Sehkraft

Für Menschen mit Diabetes in Indien fehlt es oftmals an ausreichender augenärztlicher Versorgung zur Früherkennung der diabetischen Retinopathie. Ein smartphonebasiertes, telemedizinisches Retinopathie-Screening-Projekt der Uni Bonn soll nun Abhilfe schaffen.
Insulin und Co.

Arzneimittel sollten im Sommer vor Hitze geschützt werden

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) weist darauf hin, dass Medikamente, die falsch gelagert, werden, ihre Wirkung verlieren. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere kühlpflichtige Arzneimittel wie Insulin keiner Hitze ausgesetzt sind.
Neue Kampagne

Das Thema Unterzuckerungen aus der Tabuzone holen

Die Informationskampagne „Unterzuckerung vermeiden“ von Novo Nordisk hat das Ziel, das Thema Hypoglykämien zu enttabuisieren und Ängste bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Insulintherapie sowie deren Angehörigen abzubauen. Die wichtigste Botschaft für Betroffene: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Hypoglykämien!
Forschung

Immuntherapie verzögert Ausbruch von Typ-1-Diabetes

US-amerikanischen Forschern ist es im Rahmen des Studiennetzwerks TrialNet gelungen, die Manifestation des Typ-1-Diabetes bei Menschen mit hohem Risiko für die Autoimmunerkrankung durch eine Antikörper-Infusion hinauszuzögern.
Fachtagung

Neuigkeiten vom Diabetes Kongress: Eine Frage des Typs

Fast 6.000 Diabetesexperten trafen sich Ende Mai zum „Diabetes Kongress 2019“. „Diabetes – nicht nur eine Typ-Frage“ war das Motto, denn mittlerweile unterscheiden Experten mehrere Formen des Typ-2-Diabetes. Weiterer Schwerpunkt: Was unterscheidet Mann und Frau, wenn es um den Diabetes geht?
Bulimie und Co.

Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Essstörungen treten bei jungen Frauen mit Typ-1-Diabetes vermehrt auf und werden sowohl von Ärzten als auch von Verwandten häufig übersehen. Dabei können Sie schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Betroffenen haben.
Rund 6.000 Teilnehmer

Diabetes Kongress: Neues aus Forschung und Behandlung

Fast 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auf dem Diabets Kongress 2019 neueste Entwicklungen der Diabetesforschung und -behandlung. Beim Diabetes-Lauf mit Daniel Schnelting gingen rund 450 Läufer und Walker an den Start.
Nierenprobleme kommen selten allein

Zahl der Begleiterkrankungen bei Nephropathie besonders hoch

Die Zahl der möglichen Folgeerkrankungen ist bei Nierenerkrankungen so hoch wie in keinem anderen medizinischen Fachbereich. Daher müsse bei deren Behandlung immer der ganze Patient gesehen werden, betonen Experten der Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Diabetesforschung

Smartes Insulin: keine Unterzuckerungen mehr?

Ein US-amerikanisches Forscherteam arbeitet an der Entwicklung eines smarten Insulins, das so konzipiert wurde, dass es nicht mehr zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien) kommen soll. Im Tiermodell hat sich die Substanz bereits bewährt, nun könnten bald klinische Studien mit menschlichen Probanden folgen.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Studienlage

Lässt sich die Zerstörung der Betazellen aufhalten?

Neue Studien an Kindern und Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes zeigen, dass man den Prozess der immunvermittelten Betazellzerstörung abmildern kann – zumindest über eine gewisse Zeitspanne. Schütten die noch funktionsfähigen Betazellen noch möglichst lange Insulin aus, wirkt sich das günstig auf den weiteren Krankheitsverlauf aus.
Wiederentdeckter Spritz-Ess-Abstand

Das CGM-System zeigt uns: Erst Insulin, dann Essen

Gehört der Spritz-Ess-Abstand der Vergangenheit an? Nein, durch die Analyse von Sensorprofilen wird die Insulingabe einige Minuten vor dem Essen gerade wiederentdeckt – und zwar als Maßnahme, die hilft, Glukoseanstiege nach dem Essen zu vermeiden.
Diabetes-Kurs

Hypoglykämien: Zu tiefe Zuckerwerte ernst nehmen!

Eine Unterzuckerung entsteht, wenn der Körper zu wenig Zucker bildet, zu wenig Zucker aufgenommen wurde oder vermehrt Glukose verbraucht wird. Im Diabetes-Kurs nennen wir die typischen Symptome von Unterzuckerungen.
Typ-1-Diabetes

Kleine Forschungshelden, große Hoffnungen

Mehrere Studien befassen sich mittlerweile mit einem ehrgeizigen Ziel: dem Verhindern des Entstehens von Typ-1-Dia­betes. Wissenschaftler aus München, Dresden und Hannover setzen dabei große Hoffnungen in die kleinsten Probanden.
Expertentagung

„Diabetes Update 2019“: Diabetologie kompakt

Ein „Ritt“ durch die Diabetologie: Das war das „DDG Diabetes Update 2019“ in Mainz. Mehr als 600 Medizinexperten kamen und die Referenten stellten zu allen relevanten Themen die wichtigsten wissenschaftlichen Artikel aus dem Jahr 2018 vor – hier ein paar Beispiele.
Forschung

Was löst den Typ-1-Diabetes aus?

Virale Infektionskrankheiten stehen im Verdacht, Typ-1-Diabetes zu verursachen. Wie aktuelle Forschungsergebnisse belegen, scheinen besonders Atemwegsinfektionen in der frühen Kindheit einen stärkeren Einfluss auf das Entstehen von Typ-1-Diabetes zu haben, als bisher angenommen.
Diabetes-Kurs

Häufige Begleiterkrankungen: eingeschränkte Nierenfunktion

Wer Diabetes hat, trägt ein hohes Risiko für Nierenerkrankungen. Eine eingeschränkte Funktion sollte man rasch erkennen und das Voranschreiten stoppen. Sehr sinnvoll sind regelmäßige Untersuchungen des Urins. Dr. Gerhard-W. Schmeisl erklärt, worauf zu achten ist.
Diabetes-Kurs

Polyneuropathie bei Diabetes: Wenn Nerven schmerzen

Dauerhaft zu hohe Zuckerwerte können die Nerven schädigen. Der Name dieser häufigen Folgeerkrankung: diabetische Neuropathie. Welche Therapien und Medikamente helfen, wenn die Nerven nicht in Ordnung sind? Das erfahren Sie im Diabetes-Kurs.
Typ-1-Diabetes-Forschung

Das Risiko in der DNA

Kinder mit einem erstgradig Verwandten mit Typ-1-Diabetes haben ein etwa 10-fach höheres Risiko, die Krankheit zu entwickeln, als Kinder aus der Allgemeinbevölkerung. Woran das genau liegt, haben Forscher jetzt untersucht.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Wie eine Ketoazidose entsteht

Eine Blutübersäuerung durch Ketonkörperbildung, die „Ketoazidose“, entsteht meist nach einigen Stunden des Insulinmangels. Kritische Situationen sind immer auch solche, in denen, obwohl dringend nötig, kein Insulin zugeführt wird, man denke nur an eine defekte Insulinpumpe.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Der Ketoazidose vorbeugen durch Frühdiagnostik

Knapp jedes dritte deutsche Kind mit Typ-1-Diabetes erleidet zum Zeitpunkt der Diagnose eine zum Teil lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose). Sie müssen oftmals mehrere Wochen in einer Akutklinik versorgt werden. Ein Münchner Forscherteam zeigt neue Wege auf.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Ketoazidose: manchmal auch bei normalen Messwerten

Bald könnte für Menschen mit Typ-1-Diabetes zusätzlich zum Insulin ein orales Antidiabetikum zugelassen werden. Vorteil könnten z.B. deutlich weniger Schwankungen sein, ein Nachteil ein erhöhtes Ketoazidosen-Risiko. Hiergegen muss und kann man gut Vorkehrungen treffen, wie Prof. Thomas Danne beschreibt.