Aktuelles aus Therapie und Forschung
Diabetesforschung

Smartes Insulin: keine Unterzuckerungen mehr?

Ein US-amerikanisches Forscherteam arbeitet an der Entwicklung eines smarten Insulins, das so konzipiert wurde, dass es nicht mehr zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien) kommen soll. Im Tiermodell hat sich die Substanz bereits bewährt, nun könnten bald klinische Studien mit menschlichen Probanden folgen.
Tagung in Berlin

Diabetes Kongress: „Diabetes – nicht nur eine Typ-Frage“

Unter dem Motto „Diabetes – Nicht nur eine Typ-Frage“ wird vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2019 auf der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin über neueste Entwicklungen der Diabetesforschung und –behandlung diskutiert.
Herzwochen im Herbst

Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?

Die Deutsche Herstiftung wird anlässlich der Herzwochen im November eine bundesweite Aufklärungskampagne zum plötzlichen Herztod durchführen: Vier Wochen lang mit über 1.000 Herz-Seminaren, Vorträgen, Telefon- und Onlineaktionen sowie Ratgeber-Infomaterial.
Pflaster fürs Herz

Gewebeflicken sollen Kontraktionskraft nach Herzinfarkt verb...

Im Labor gezüchteten Gewebeflicken sollen Schädigungen am Gewebe, die bei einem Herzinfarkt entstehen können, beheben. Zwar ist das Verfahren noch in der Entwicklungsphase und es sind noch einige Fragen offen, Mediziner sind aber zuversichtlich, schon in absehbarer Zeit Patienten so behandeln zu können.
„Hecker-Symposium“

Aufklären über Ketoazidose-Gefahr

Eine Ketoazidose ist gefährlich – und kommt in Deutschland bei Kindern und Jugendlichen bei der Manifestation des Typ-1-Diabetes immer noch vor. Was kann getan werden, um Kinder und ihre Familien davor zu bewahren? Das war Thema beim „Hecker-Symposium“ in Stuttgart.
Chron. Nierenkrankheit

„Meilenstein“: SGLT2-Hemmer schützen die Nierenfunktion

„Meilenstein“, „echter Durchbruch“ – Nierenexperten zeigen sich begeistert von den Ergebnissen einer nephrologischen Studie, die zeigen, dass SGLT2-Hemmer das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit verlangsamen. Damit dürfte das Antidiabetikum zukünftig in die Standardtherapie von Patienten mit diabetischer Nierenkrankheit integriert werden.
„Imeglimin“

Neuer Wirkstoff bei Typ-2-Diabetes beweist sich in Studie

Ein neues orales Medikament zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zeigte in einer kürzlich durchgeführten Studie, dass es die Stoffwechseleinstellung signifikant und sicher verbessern kann. Es könnte bald der erste Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der oxidativen Phosphorylierungsblocker sein.
Typ-2-Diabetes

Online-Training für bessere Therapieergebnisse

Ein online-basiertes Selbsthilfeprogramm könnte künftig Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen, Therapieziele besser zu erreichen. Interessierte können bereits jetzt im Rahmen einer Studie das innovative Programm kostenfrei nutzen.
Diabetologe verzweifelt gesucht?!

„Versorgungsstrukturen aus- statt abbauen!“

Der Weltgesundheitstag am 7. April steht in diesem Jahr unter dem Motto „Flächendeckende Gesundheitsversorgung“ – angesichts von steigenden Diabeteszahlen, Versorgungsengpässen und Nachwuchsmangel in der Diabetologie sieht diabetesDE dieses Ziel hierzulande gefährdet.
Tiefe Einblicke ins Auge

Optische Kohärenztomographie (OCT) wird Kassenleistung

Mit einem positiven Beschluss des G-BA ist eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einer breiteren Verfügbarkeit eines Untersuchungsverfahrens für diabetische Augenschäden genommen. Darauf weist die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin.
SGLT-2-Hemmer

Dapagliflozin wird in Europa für Typ-1-Diabetes zugelassen

Dapagliflozin ist das erste orale Medikament, das in Europa als Zusatztherapie zu Insulin für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes zugelassen wird. Es ist damit das erste orale Antidiabetikum, das eine Zulassung als Add-on-Therapie für Patienten mit Typ-1-Diabetes erhalten hat.
Diabetes im Alter

Lebensqualität, Eigen­ständigkeit und Hypo-Vermeidung

Welche Bedürfnisse Menschen mit Diabetes im Alter haben, welche Behandlungsstrategien diese erfordern und warum die DDG dafür die S2k-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes im Alter“ neu erarbeitet hat, haben Experten heute auf einer Pressekonferenz in Berlin erörtert.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Diabetes-Kurs

Polyneuropathie bei Diabetes: Wenn Nerven schmerzen

Dauerhaft zu hohe Zuckerwerte können die Nerven schädigen. Der Name dieser häufigen Folgeerkrankung: diabetische Neuropathie. Welche Therapien und Medikamente helfen, wenn die Nerven nicht in Ordnung sind? Das erfahren Sie im Diabetes-Kurs.
Typ-1-Diabetes-Forschung

Das Risiko in der DNA

Kinder mit einem erstgradig Verwandten mit Typ-1-Diabetes haben ein etwa 10-fach höheres Risiko, die Krankheit zu entwickeln, als Kinder aus der Allgemeinbevölkerung. Woran das genau liegt, haben Forscher jetzt untersucht.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Wie eine Ketoazidose entsteht

Eine Blutübersäuerung durch Ketonkörperbildung, die „Ketoazidose“, entsteht meist nach einigen Stunden des Insulinmangels. Kritische Situationen sind immer auch solche, in denen, obwohl dringend nötig, kein Insulin zugeführt wird, man denke nur an eine defekte Insulinpumpe.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Der Ketoazidose vorbeugen durch Frühdiagnostik

Knapp jedes dritte deutsche Kind mit Typ-1-Diabetes erleidet zum Zeitpunkt der Diagnose eine zum Teil lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose). Sie müssen oftmals mehrere Wochen in einer Akutklinik versorgt werden. Ein Münchner Forscherteam zeigt neue Wege auf.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Ketoazidose: manchmal auch bei normalen Messwerten

Bald könnte für Menschen mit Typ-1-Diabetes zusätzlich zum Insulin ein orales Antidiabetikum zugelassen werden. Vorteil könnten z.B. deutlich weniger Schwankungen sein, ein Nachteil ein erhöhtes Ketoazidosen-Risiko. Hiergegen muss und kann man gut Vorkehrungen treffen, wie Prof. Thomas Danne beschreibt.
Schwerpunkt: Ketoazidose

Ketoazidose: Gut geschult?

Bei der diabetischen Ketoazidose handelt es sich um eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung, die hauptsächlich beim Typ-1-Diabetes auftritt. Die Ursache ist meistens ein Mangel an Insulin. Was sollten Sie über die diabetische Ketoazidose (DKA) wissen – und was sollten Sie im richtigen Moment abrufen können?
Grundlagenforschung

Ernährung beeinflusst Typ-1-Diabetes-Risiko

Aktuelle Untersuchungen betrachten den Zusammenhang zwischen Nährstoffen, der Darmflora und dem Immunsystem. Kann die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln bei Neugeborenen vor Typ-1-Diabetes schützen?
Diabetes-Kurs

SGLT-2-Hemmer: Neue, effektive Medikamente?

Zucker über den Urin ausscheiden und so den Blutzucker senken und auch Gewicht verlieren – genau das bewirken SGLT-2-Hemmer. Hört sich gut an. Aber wie genau funktioniert das? Und gibt es auch Nebenwirkungen, die bei der Einnahme der Tabletten auftreten können?
Positives Votum für SGLT-2-Hemmer

Eine Tablette für Menschen mit Typ 1

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat für bestimmte Patienten mit Typ-1-Diabetes erstmals eine Tablette als Zusatztherapie bei Typ-1-Diabetes empfohlen. Was sind die Vor- und Nachteile dieser SGLT-2-Hemmer? Und warum ist das Risiko für durch sie eine Ketoazidose erhöht?
Kampagne „A World Without 1“

Typ-1-Diabetes: Zeit für neue Wege

Wissenschaftler des „Helmholtz Zentrums München“ starteten im Januar in Berlin die crossmediale Kampagne „A World Without 1“: Sie widmet sich u. a. mit Plakaten der Früherkennung und Verhinderung von Typ-1-Diabetes, der häufigsten Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter.
Diabetes-Kurs

Ödeme: zu viel Wasser im Körper

Geschwollene Beine, geschwollene Knöchel: Verantwortlich dafür kann eine Wasseransammlung (Ödem) sein. Ödeme sind oft ein Hinweis auf eine Erkrankung, die behandelt werden muss, oder sie zeigen sich als Reaktion auf bestimmte Medikamente.
Typ-1-Diabetes-Forschung

Dem genetischen Risiko begegnen

Zwar gibt es bislang keine Heilung für Typ-1-Diabetes, doch in internationalen Studien werden bereits vorbeugende Therapien für Risikopersonen erprobt. Aber wie findet man heraus, ob das eigene Kind zu diesem Personenkreis gehört? Das Institut für Diabetesforschung berichtet.