Aktuelles aus Therapie und Forschung
COVID-19-Impfung

Werden Menschen mit Diabetes früher geimpft als vorgesehen?

Medienberichten zufolge könnten viele Menschen mit Diabetes früher einen Anspruch auf eine Impfung gegen COVID-19 haben, als es bislang in der Impfverordnung vorgesehen war. Das Gesundheits­ministerium bestätigte der diabetes-online-Redaktion, dass darüber aktuell in der Regierung beraten wird, wollte aber noch keine weiteren Details nennen.
Video-Statement

Trotz Corona: „Keine wichtige Diabetesbehandlung verpassen“

Viele scheuen derzeit aus Sorge vor einer Covid-19-Infektion davor zurück, zum Diabetologen oder in eine Diabetes-Klinik zu gehen. Wieso diese Angst jedoch unbegründet ist und potentielle Folgen verpasster Behandlungen viel gravierender sind, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Chefarzt am Diabetes-Zentrum Mergentheim und Diabetes-Journal-Chefredakteur.
Nach Exportstopp

Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar

Das Jahr 2021 beginnt für Menschen mit Diabetes, die auf tierisches Insulin statt Humaninsulin angewiesen sind, mit einer frohen Botschaft: Per sofort sind diese Insuline wieder in Deutschland verfügbar, nachdem es wochenlang einen Exportstopp aus Großbritannien gegeben hat.
COVID-19

Fachgesellschaft empfiehlt Impfung für Menschen mit Diabetes

In einer Stellungnahme empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen.
Auch nach der Pandemie

Präsenz- und Videoschulung: Verbände fordern Parallelangebot

Mehrere Diabetesverbände fordern in einem aktuellen Positionspapier die Kassenärztlichen Vereinigungen und den Gemeinsamen Bundesausschuss dazu auf, ein bundesweit flächendeckendes Parallelangebot von Präsenz- und Videoschulungen in der Diabetologie zu ermöglichen – auch nach der Corona-Pandemie.
Teplizumab-Studie PROTECT

Insulinproduktion bei Kindern & Jugendlichen erhalten: Wie?

Es gibt Hinweise darauf, das der Antikörper Teplizumab die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes verzögern kann. Wie Teplizumab bei Kindern und Jugendlichen mit neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes wirkt, soll nun untersucht werden.
„Diabetes 2030“

Defizite und Chancen in der Diabetesversorgung durch Corona

Die Meinungen und Aspekte waren vielfältig, das Fazit eindeutig: Bei der ersten digitalen Ausgabe der Diskussionsrunde „Diabetes 2030“ legten die teilnehmenden Expert:innen dar, welchen Brennglaseffekt das Corona-Virus hat und wie Menschen mit Diabetes in Pandemie-Zeiten gut und sicher versorgt werden können.
Akute Vesorgung

Studie belegt Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks

Sollten Betroffene nach einem schweren Schlaganfall zur Behandlung in eine regionale oder eine überregionale Schlaganfallstation? Die Ergebnisse der spanische RACECAT-Studie bescheinigt die Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks aus regionalen und überregionalen Stroke Units: beide Modelle sind demnach gleichsam erfolgreich.
Diabetesvorsorge

Kontrolltermine in Corona-Zeiten unbedingt einhalten

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr hatten viele Menschen mit Diabetes Vorsorgetermine aus Angst vor einer Ansteckung abgesagt. Dies dürfe sich jetzt beim zweiten Lockdown nicht wiederholen, warnt der Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD).
Folgeschäden

Ketoazidose im Klein­kindalter wirkt sich auf die Hirnentwic...

Wird ein Typ-1-Diabetes zu spät diagnostiziert, kann es zu einer diabetischen Ketoazidose (DKA) kommen. Neue Studienergebnisse zeigen nun, dass sich diese akute lebensbedrohliche Stoffwechsel­entgleisung auf die Hirnentwicklung bei Kleinkindern auswirken kann. Experten der DDG unterstreichen daher die Notwendigkeit von früher Diagnose und guter Versorgung.
Diabetischer Fuß

Wie gezielte Maßnahmen Gliedmaßen retten können

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist nach wie vor eine der häufigsten Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes und ist hierzulande verantwortlich für jährlich bis zu 50.000 Amputationen. Durch flächendeckende, gezielte Maßnahmen wie Telemedizin, zertifizierte Teams und neueste Behandlungsmethoden könnte diese Zahl deutlich reduziert werden, konstatieren Experten der DDG.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften

Die sechs Subtypen des Prädiabetes

Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes (Prädiabetes)gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen (Untergruppen), die sich im Risiko für Diabetes, der Krankheitsentstehung und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Das zeigt eine Studie von Forschenden aus Tübingen und Neuherberg.
Diabetes-Kurs

Luftnot: Was steckt dahinter?

Sie bekommen nicht mehr genug Luft – was ist die Ursache? Bei Menschen mit Diabetes lautet die Antwort oft: Es ist eine Herzmuskelschwäche oder Erkrankung der oberen Luftwege – oder beides. Wichtig ist die Abklärung, um gezielt behandeln zu können.
Empfehlung

DDG: Wer Diabetes hat – impfen!

In einer Stellungnahme von Ende Dezember empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen, wenn möglich.
Schwerpunkt „Diabetes alternativ behandeln?“

Alternative Medizin auf dem Prüfstand

Bittermelone, Zimt, Knoblauch: Viele Menschen setzen auf Wirkstoffe aus der Natur, die bei der Diabetestherapie zusätzlich oder gar anstatt Medikamenten wirken. Bei Typ-1-Diabetes ist die Sache klar: Ohne Insulin ist keine Therapie möglich. Wie sieht es bei den Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland aus? Eine Übersicht.
Schwerpunkt „Diabetes alternativ behandeln?“

Mit Hanföl Diabetes behandeln oder verhindern?

Diverse Unternehmen bieten Präparate mit Hanföl-Extrakten an, und manche empfehlen diese Mittel auch Menschen mit Diabetes. Sie haben als Wirkstoff Cannabidiol (CBD) aus Hanföl. Gibt es überzeugende Untersuchungen, die belegen, dass Hanföl-­Präparate bei Menschen mit Diabetes wirken? Hier lesen Sie die Antworten darauf.
Schwerpunkt „Diabetes alternativ behandeln?“

Hanföl-Produkte mit CBD – legal, aber auch wirksam?

Gerade bei Hanfprodukten wird viel über Wirkungen und Nebenwirkungen diskutiert, auch auf politischer Ebene. Apotheker Manfred Krüger, Experte für Arzneimitteltherapiesicherheit und Lehrbeauftragter der Universitäten Düsseldorf und Bonn, ordnet die Aussagen ein.
Schwerpunkt „Diabetes alternativ behandeln?“

Als die Professoren Diabetes noch mit Opium behandelten

Vor Einführung der Insulinbehandlung 1922 gab es viele Versuche, ­Diabetes mit Medikamenten zu behandeln, die allesamt nutzlos und teils sogar gefährlich waren. Auch die berühmtesten Professoren ­verordneten Menschen mit Dia­betes obskurste Therapien. Spitzenreiter – von allen damaligen „Meinungsbildnern“ der Medizin empfohlen – war, man glaubt es heute kaum: Opium!
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Hochbetagt leben mit Typ-1-Diabetes

Lässt bei älteren Menschen mit Diabetes die Fähigkeit nach, den Diabetes so wie bisher selbst zu managen, ist das nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein psychisches Problem. Diabetesteams können helfen, indem sie im besten Fall vorausschauend handeln. Auch CGM-Systeme und die Telemedizin eröffnen neue Möglichkeiten.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Diabetes im Vorschulalter

Haben Kinder im Vorschulalter Diabetes, sollten die Eltern auf klare Regeln setzen, um ihr Kind nicht zu überfordern. Außerdem ist es wichtig, den Diabetes altersgerecht zu erklären und nicht zu fürsorglich zu sein. Schulungsprogramme können helfen, diese großen Aufgaben zu meistern.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Im Jugendalter ändert sich viel und oft führt dies dazu, dass Jugendliche das Diabetesmanagement vernachlässigen und der Übergang in die Erwachsenenmedizin nicht gut gelingt. Die Eltern sollten also am Ball bleiben, aber auch eine Änderung der Versorgungsstrukturen könnte die Situation verbessern.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Den eigenen Diabetesweg finden

Der Umgang mit Typ-1-Diabetes ist so unterschiedlich wie die betroffenen Menschen selbst, und jede und jeder hat einen ganz eigenen Diabetes und muss mit ihm zurechtkommen. Das ist nicht immer einfach; es geht darum, einen eigenen Weg zu finden – Umwege und vielleicht sogar Irrwege eingeschlossen.
Diabetes-Kurs

Trotz Sport und Diät: Blutzuckerwerte sind erhöht

Die Ernährung umgestellt, mehr Bewegung in den Alltag eingebaut – und trotzdem sind die Blutzuckerwerte zu hoch? Dann kann es sehr sinnvoll sein, mit Insulin zu beginnen. Was ist dabei zu beachten und welche Therapie-Arten gibt es?