Aktuelles aus Therapie und Forschung
Neue Broschüre

Woran erkennt man Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen. Das Gefährliche an der Herzrhythmusstörung sind nicht die damit verbundenen Beschwerden, sondern die Tatsache, dass sie das Schlaganfallrisiko deutlich erhöht. Doch woran erkennt man Vorhofflimmern, bevor es zu Komplikationen kommt? Eine neue Broschüre gibt Auskunft.
Typ-1-Diabetes

Regionale Unterschiede in der Behandlung junger Patienten

Wie Typ-1-Diabetes versorgt wird, hängt auch davon ab, wo die Patienten in Deutschland wohnen. In sozioökonomisch schwächeren Regionen werden seltener Insulinpumpen und lang wirkende Insulinanaloga eingesetzt. Hier haben Patienten ein höheres HbA1c und häufiger Übergewicht. Allerdings treten auch weniger gefährliche Unterzuckerungen auf.
Forschung

Kleine Schritte zur Stammzelltherapie bei Typ-1-Diabetes

Wissenschaftler haben die Signale identifiziert, die die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die neuen Ergebnisse könnten den Weg ebnen, um aus Stammzellen Insulin produzierende Bauchspeicheldrüsenzellen herzustellen – ein wichtiger Ansatz zur Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes.
Preisverleihung

„glucohead“ 2018 für Professor Michael Roden

Zum ersten Mal hat das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) in Bad Oeynhausen am Weltdiabetestag einen Preis für kreative Köpfe mit innovativen Konzepten in der Diabetologie vergeben. Mit „glucohead“ werden Personen ausgezeichnet, die hinter beispielhaften Projekten der Wissenschaft, Versorgung und Aufklärung stehen.
Mehr Vor- als Nachteile

Rauchstopp lohnt sich – trotz zusätzlicher Kilos auf der Waa...

Wer darüber nachdenkt, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte sich von einer möglichen Gewichtszunahme nicht abhalten lassen. Denn obwohl auch Übergewicht mit Gesundheitsrisiken verbunden ist, überwiegt der gesundheitliche Nutzen durch einen Nikotinverzicht noch immer deutlich, wie eine groß angelegte Studie zeigen konnte.
Stoffwechselforschung

Gestörte Zuckeraufnahme im Darm hilft der Gesundheit

Über einen Umweg konnte ein Wissenschaftler­team einen ursächlichen Zusammenhang zwischen geringem Zuckerkonsum und positiven Effekten für die Gesundheit belegen. Menschen mit bestimmten Mutationen im Glukose-Transport­system SGLT-1 nehmen weniger Zucker aus dem Darm auf. Die gesundheitlichen Effekte seien gleichzusetzen mit den Auswirkungen eines sehr geringen Zuckerkonsums.
Teilnehmer gesucht

INNODIA: europaweite Beobachtungsstudie zu Typ-1-Diabetes

Neue Erkenntnisse zu Entstehung und Verlauf des Typ-1-Diabetes zu gewinnen – dies ist das Ziel der europaweiten INNODIA- Studie. Sie erfasst die Daten von Kindern und Erwachsenen zwischen einem und 45 Jahren mit neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes, und auch von Verwandten von Betroffenen.
Männergesundheit

Ungewollt kinderlos: Prädiabetes könnte Ursache sein

Unfruchtbarkeit bei Männern kann auch ein Hinweis auf beginnenden Typ-2-Diabetes sein. Dies hat eine italienische Forschergruppe im Rahmen einer Studie herausgefunden. Denn ein ungesunder Lebensstil beeinträchtigt die Spermienqualität; erhöhte Blutzuckerwerte schädigen Nerven und Gefäße und können der Potenz schaden.
Experteninterview

Die wichtigsten Tipps zur Grippe-Impfung

Die Grippezeit hat begonnen. Ältere sowie Menschen mit Diabetes sind besonders gefährdet und sollten daher eine Impfung wahrnehmen – das lohnt sich auch jetzt noch. Im Interview beantwortet der Experte Dr. Andreas Leischker die wichtigsten Fragen zu Influenza-Viren, aktuellen Übertragungsrisiken, den größten Gefahren und den optimalen Grippeschutz.
Forschung

Neue Wirkstoff­kombination gegen Adipositas und Diabetes

Eine neue Kombinationstherapie zügelt den Appetit und erhöht gleichzeitig den Energieverbrauch. Die Natur lieferte dabei die Vorbilder für zwei Therapieansätze, die in Kombination noch bessere Ergebnisse bringen als alleine. Das berichtet ein deutsches Wissenschaftlerteam im Fachmagazin ‚Nature Communications‘.
Wiedereinführung

Tresiba ab 1. Dezember 2018 wieder verfügbar

Nach der Ankündigung im September zur Wiedereinführung von Tresiba (Insulin degludec) in Deutschland steht nun auch das Datum fest: Das Unternehmen Novo Nordisk hat heute bekanntgegeben, dass es das Basalinsulinanalogon am 1. Dezember 2018 wieder auf den deutschen Markt zurückbringen wird.
Herz stolpert oder rast

Wie schützt man sich vor Vorhofflimmern und seinen Gefahren?

Herz aus dem Takt: Die Deutsche Herzstiftung informiert über Ursachen, Symptome und medizinische Maßnahmen, die vor den Gefahren des Vorhofflimmerns wie Herzschwäche und Schlaganfall schützen. Rund um die diesjährigen Herzwochen vom 1. bis 30. November finden dazu mehr als 1.000 Informationsveranstaltungen statt, außerdem ist ein neuer Experten-Ratgeber für Betroffene erschienen.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Weltweit informieren

EASD: größter internationaler Diabeteskongress

Die Europäische Gesellschaft für ­Diabetesforschung (EASD) traf sich zur 54. Jahrestagung vom 1. bis 5. Oktober in Berlin. 15 699 Teilnehmer aus über 120 Ländern diskutierten neue Ergebnisse der Diabetesforschung.
Schwerpunkt „Fast jeden Fuß kann man schützen“

Fußwunden: Heilung fast immer möglich

2 bis 7 Prozent der Diabetiker haben eine behandlungsbedürftige Veränderung an den Füßen, Diabetologen sprechen von einem „Diabetischen Fußsyndrom“ (DFS). Die folgenden Informationen gelten sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetiker sowie für Patienten, deren Diabetes durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse entstanden ist.
Schwerpunkt „Fast jeden Fuß kann man schützen“

Fußpflege zuhause … und beim Podologen

Die sachgerechte Fußpflege muss immer verletzungsfrei erfolgen. Eine Fußpflege, bei der Blut fließt, ist eine schlechte Fußpflege. Hier beschreiben wir für Sie, wie eine Fußpflege zuhause sowie in einer podologischen Praxis idealerweise aussehen sollte.
Schwerpunkt „Fast jeden Fuß kann man schützen“

Wie geht’s? Wie läuft’s?

So begrüßen wir uns häufig. Aber nehmen wir das Ganze einmal nicht redensartlich, sondern wörtlich: Wie steht es um Ihr Schuhwerk? Denn die Antwort auf die Frage „Wie geht’s?“ hängt für Menschen mit Diabetes und Fußproblemen von der Auswahl der richtigen Schuhe ab.
Diabetes-Kurs

Typ-2-Diabetes – das hyperosmolare Koma

Blutzuckerentgleisungen nach oben mit extrem hohen Blutzuckerwerten sind sehr gefährlich und könnten gerade bei Typ-2-Diabetikern meist vermieden werden. Hierfür sollte man in außergewöhnlichen Situationen seine Werte öfter messen.
Diabetes-Kurs

Notfall Schlaganfall – schnell erkennen, schnell behandeln!

Die meisten wissen es: An einem Schlaganfall sterben in Deutschland sehr viele Menschen, und mit dem Alter steigt die Häufigkeit dieser Todesursache an. Aber warum kommt es zu einem Schlaganfall? Was hat der Diabetes damit zu tun? Und wie können Sie selbst vorbeugen?
Schwerpunkt „Unterzucker erkennen und vorbeugen“

Auf die Einstellung kommt es an

Hypoglykämien stellen für die meisten Menschen mit Diabetes und deren Angehörige eine deutliche Belastung im Leben mit Diabetes dar. Wie sie damit umgehen, ist sehr unterschiedlich, wie diese Beispiele von Betroffenen zeigen.
Schwerpunkt „Unterzucker erkennen und vorbeugen“

10 Fragen und Antworten zur Unterzuckerung

Jeder Mensch ist anders, jeder Diabetes auch – und erst recht jede Unter­zuckerung. Trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten, Ansätze, Möglichkeiten, den ­Hypoglykämien zu begegnen, ihnen entgegenzutreten, ihre Anzahl zu reduzieren. Diese 10 Punkte sollen dabei helfen.
Schwerpunkt „Unterzucker erkennen und vorbeugen“

CGM verhindert Unterzuckerungen

Prof. Dr. Norbert Hermanns (Bad Mergentheim) war Leiter der klinischen Prüfung der HypoDE-Studie, die vor kurzem in der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Lancet“ veröffentlicht wurde. In der Studie wurde untersucht, ob kontinuierliche Glukosemessung (CGM) bei Menschen mit Hypoglykämie-Problemen die Häufigkeit von Unterzuckerungen vermindert.
Diabetes-Kurs

pAVK: Stehenbleiben wegen Schmerzen

Bei der Schaufensterkrankheit handelt es sich nicht um ein modernes Einkaufsverhalten, den „Shoppingwahn“, sondern um eine immer häufiger auftretende Erkrankung vor allem der Beinarterien der Menschen – mit schwerwiegenden Folgen. Im Diabetes-Kurs klärt Dr. Schmeisl auf.
Schwerpunkt „Digitale Helfer nutzen und mitgestalten“

Ditgitale Versorgung: Die Zukunft hat längst begonnen

Diagnose, Therapie, Lebensstilveränderung: In vielen Bereichen nutzen wir digitale Gesundheitsanwendungen. Inwiefern werden Gesundheitsvorsorge und die medizinische Versorgung dadurch besser, einfacher, individuell? Und welche Rolle spielt der vor Ort für seine Kunden erreichbare Apotheker im digitalen Gesundheitswesen?
Schwerpunkt „Digitale Helfer nutzen und mitgestalten“

Gesundheits-Apps erleichtern den Alltag

Ein Computerprogramm mit für den Anwender nützlichen Funktionen: So könnte man die „Applikation“ oder kurz „App“ vielleicht in Kurzform erklären. Welchen Nutzen bringen Apps im Bereich Gesundheit, Fitness, Medizin heute schon – und: Was können wir von solchen Programmen künftig erwarten hinsichtlich Medikamenteneinnahme und -kauf? Hier die Antworten.