Aktuelles aus Therapie und Forschung
Nach Exportstopp

Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar

Das Jahr 2021 beginnt für Menschen mit Diabetes, die auf tierisches Insulin statt Humaninsulin angewiesen sind, mit einer frohen Botschaft: Per sofort sind diese Insuline wieder in Deutschland verfügbar, nachdem es wochenlang einen Exportstopp aus Großbritannien gegeben hat.
COVID-19

Fachgesellschaft empfiehlt Impfung für Menschen mit Diabetes

In einer Stellungnahme empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen.
Auch nach der Pandemie

Präsenz- und Videoschulung: Verbände fordern Parallelangebot

Mehrere Diabetesverbände fordern in einem aktuellen Positionspapier die Kassenärztlichen Vereinigungen und den Gemeinsamen Bundesausschuss dazu auf, ein bundesweit flächendeckendes Parallelangebot von Präsenz- und Videoschulungen in der Diabetologie zu ermöglichen – auch nach der Corona-Pandemie.
Teplizumab-Studie PROTECT

Insulinproduktion bei Kindern & Jugendlichen erhalten: Wie?

Es gibt Hinweise darauf, das der Antikörper Teplizumab die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes verzögern kann. Wie Teplizumab bei Kindern und Jugendlichen mit neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes wirkt, soll nun untersucht werden.
„Diabetes 2030“

Defizite und Chancen in der Diabetesversorgung durch Corona

Die Meinungen und Aspekte waren vielfältig, das Fazit eindeutig: Bei der ersten digitalen Ausgabe der Diskussionsrunde „Diabetes 2030“ legten die teilnehmenden Expert:innen dar, welchen Brennglaseffekt das Corona-Virus hat und wie Menschen mit Diabetes in Pandemie-Zeiten gut und sicher versorgt werden können.
Akute Vesorgung

Studie belegt Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks

Sollten Betroffene nach einem schweren Schlaganfall zur Behandlung in eine regionale oder eine überregionale Schlaganfallstation? Die Ergebnisse der spanische RACECAT-Studie bescheinigt die Stärke des deutschen Schlaganfallnetzwerks aus regionalen und überregionalen Stroke Units: beide Modelle sind demnach gleichsam erfolgreich.
Diabetesvorsorge

Kontrolltermine in Corona-Zeiten unbedingt einhalten

Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr hatten viele Menschen mit Diabetes Vorsorgetermine aus Angst vor einer Ansteckung abgesagt. Dies dürfe sich jetzt beim zweiten Lockdown nicht wiederholen, warnt der Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD).
Folgeschäden

Ketoazidose im Klein­kindalter wirkt sich auf die Hirnentwic...

Wird ein Typ-1-Diabetes zu spät diagnostiziert, kann es zu einer diabetischen Ketoazidose (DKA) kommen. Neue Studienergebnisse zeigen nun, dass sich diese akute lebensbedrohliche Stoffwechsel­entgleisung auf die Hirnentwicklung bei Kleinkindern auswirken kann. Experten der DDG unterstreichen daher die Notwendigkeit von früher Diagnose und guter Versorgung.
Diabetischer Fuß

Wie gezielte Maßnahmen Gliedmaßen retten können

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist nach wie vor eine der häufigsten Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes und ist hierzulande verantwortlich für jährlich bis zu 50.000 Amputationen. Durch flächendeckende, gezielte Maßnahmen wie Telemedizin, zertifizierte Teams und neueste Behandlungsmethoden könnte diese Zahl deutlich reduziert werden, konstatieren Experten der DDG.
Retinopathie

Wie Diabetespatienten Augenschäden vorbeugen können

Eine diabetische Retinopathie entwickelt sich lange Zeit unbemerkt. Zu Sehstörungen kommt es erst, wenn die Netzhaut des Auges bereits behandlungsbedürftige Schäden aufweist. Regelmäßige Augenarzttermine gehören daher zu einer leitliniengerechten Diabetestherapie dazu, werden jedoch zu selten umgesetzt, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).
Umfrage

Jeder zweite Risiko­patient plant keine Grippeimpfung

Eine bundesweite, repräsentative Umfrage der Deutschen Apothekerverbände hat ergeben, dass die Hälfte der Grippe-Risikopatienten dieses Jahr nicht plant, sich gegen das Virus impfen zu lassen. Dabei sei die Impfung nicht nur sicher und gut verträglich, sie kann im Rahmen von regionalen Modellprojekten dieses Jahr auch erstmals in manchen Apotheken durchgeführt werden.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Hochbetagt leben mit Typ-1-Diabetes

Lässt bei älteren Menschen mit Diabetes die Fähigkeit nach, den Diabetes so wie bisher selbst zu managen, ist das nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein psychisches Problem. Diabetesteams können helfen, indem sie im besten Fall vorausschauend handeln. Auch CGM-Systeme und die Telemedizin eröffnen neue Möglichkeiten.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Diabetes im Vorschulalter

Haben Kinder im Vorschulalter Diabetes, sollten die Eltern auf klare Regeln setzen, um ihr Kind nicht zu überfordern. Außerdem ist es wichtig, den Diabetes altersgerecht zu erklären und nicht zu fürsorglich zu sein. Schulungsprogramme können helfen, diese großen Aufgaben zu meistern.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Im Jugendalter ändert sich viel und oft führt dies dazu, dass Jugendliche das Diabetesmanagement vernachlässigen und der Übergang in die Erwachsenenmedizin nicht gut gelingt. Die Eltern sollten also am Ball bleiben, aber auch eine Änderung der Versorgungsstrukturen könnte die Situation verbessern.
Schwerpunkt „Dimensionen des Typ-1-Diabetes“

Den eigenen Diabetesweg finden

Der Umgang mit Typ-1-Diabetes ist so unterschiedlich wie die betroffenen Menschen selbst, und jede und jeder hat einen ganz eigenen Diabetes und muss mit ihm zurechtkommen. Das ist nicht immer einfach; es geht darum, einen eigenen Weg zu finden – Umwege und vielleicht sogar Irrwege eingeschlossen.
Diabetes-Kurs

Trotz Sport und Diät: Blutzuckerwerte sind erhöht

Die Ernährung umgestellt, mehr Bewegung in den Alltag eingebaut – und trotzdem sind die Blutzuckerwerte zu hoch? Dann kann es sehr sinnvoll sein, mit Insulin zu beginnen. Was ist dabei zu beachten und welche Therapie-Arten gibt es?
Schwerpunkt „Neues aus der Diabetes-Forschung“

Therapien der Zukunft

Wie kann man starkes Übergewicht bekämpfen und so die Entwicklung von Typ-2-Diabetes verhindern? Lassen sich Bauchspeicheldrüsen oder die insulinproduzierenden Betazellen ersetzen? Forschende des Deutsches Zentrums für Diabetesforschung (DZD) arbeiten an neuen Ansätzen, um ­Diabetes zu verhindern und besser zu behandeln.
Schwerpunkt „Neues aus der Diabetes-Forschung“

Diabetes ist nicht gleich Diabetes

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass es mehrere Untergruppen (Subtypen) der Stoffwechselerkrankung Diabetes gibt. Je nach Subtyp haben Patienten ein unterschiedlich hohes Risiko für Folgeerkrankungen wie Fettleber und Schädigungen an den ­Augen, Nerven oder Nieren.
Schwerpunkt „Neues aus der Diabetes-Forschung“

Vernetzte Daten für die Diabetesforschung

Ins Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) gelangen zahlreiche Daten aus unterschiedlichsten Quellen. In diesen vielfältigen Informationen schlummert ein riesiger Datenschatz. Mit DZDconnect sollen die Daten miteinander vernetzt und ausgewertet werden. So lassen sich künftig bislang verborgene Zusammenhänge und Muster der Krankheit aufdecken.
EASD-Kongress

Über 20.000 Diabetesforscher treffen sich im Internet

Die jährliche Tagung der europäischen Gesellschaft für Diabetesforschung (EASD) ist der größte internationale Diabeteskongress der Welt. Das Corona-Virus machte den in ­Wien 2020 geplanten Kongress unmöglich. Deshalb wurde im Oktober ein virtueller Kongress organisiert. Wir berichten.
Leserbrief

Beratung: Grenzen der Online-Schulung

Seit der Corona-Pandemie hat sich die Online-Schulung im Arbeitsalltag der Diabetesberatung etabliert. Diabetesberaterin DDG Petra Pflug hat uns hierzu einen Leserbrief geschrieben.
Diabetes-Kurs

Impfen wird immer wichtiger!

Am Thema Impfen erkennen wir das hervorragende Niveau unseres Gesundheitssystems, an den „Impfgegnern“ die Meinungsvielfalt, teils auch Leichtfertigkeit der Menschen. Wir nennen Fakten und sagen, warum Impfungen wichtig sind.
Schwerpunkt: „Was tun bei Unterzuckerung?“

Hypoglykämien: Was können Angehörige tun?

Nutzen Menschen mit Diabetes Insulin oder bestimmte Medikamente, kommen Unterzuckerungen vor. Auch Angehörige sollten Bescheid wissen über die Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) – und darüber, wie sie bei einer schweren Unterzuckerung reagieren sollten. Dr. Martin Lederle stellt die beiden Alternativen vor: Glukagon zum Spritzen und als Nasenpulver.