Aktuelles aus Recht und Soziales
Reduktionsstrategie

Kritik an Lösungs­ansätzen für Softdrinks und Kindermarketin...

Medizinische Fachgesellschaften äußern sich zum Entwurf des Bundesernährungsministeriums für eine Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten: Sie fordern 50 Prozent weniger Zucker in Softdrinks und keine Kinderwerbung für ungesunde Produkte.
Zuckerreduktionsgipfel

DDG: Reduktions­maßnahmen alleine reichen nicht

Im Vorfeld des 2. Deutsche Zuckerreduktionsgipfels weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) darauf hin, dass nicht nur Ernährungsprävention wichtig ist, um Typ-2-Diabetes und Adipositas zu bekämpfen. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Nationale Diabetes-Strategie lasse bis heute mit konkreten Maßnahmen auf sich warten.
Dt. Apothekertag:

Digitalisierung in der Arzneimittel­versorgung vorantreiben

Die Delegierten des Deutschen Apothekertages haben sich mehrheitlich für die stufenweisen Einführung des E-Rezepts ausgesprochen. Dazu müsse die Bundesregierung nun sicherstellen, dass die dazu notwendige digitale Infrastruktur zeitnah zur Verfügung steht.
EASD 2018: Call to Action

Europäische Nationen wollen gemeinsam gegen Diabetes kämpfen

Auf dem 54. Jahrestreffens der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Berlin wurde das „European Diabetes Forum“ (EUDF) gegründet. In diesem Zusammenschluss wollen Wissenschaftler, Ärzte und Betroffene künftig länderübergreifende Anstrengungen unternehmen, um Prävention und Versorgung des Diabetes zu verbessern.
DANK-Forderung vor UNO-Tagung:

„Gesundheit muss Vorrang vor Industrie-Interessen haben“

Die Vereinte Nationen beraten in New York über Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten. Deutschland hinke auf diesem Gebiet weit hinter­her, moniert die Deutsche Allianz Nichtübertrag­bare Krankheiten (DANK) und stellt Forderungen zu konkreten Gesundheitsschutzmaßnahmen an die hiesige Politik.
Expertenchat am 13. Sep.

Traumjob – auch mit Diabetes: Diese Rechte haben Betroffene

Entgegen manchem Vorurteil können Menschen mit Diabetes nahezu alle Berufe und Tätigkeiten ausüben. Welche Rechte sie bei der Bewerbung und im Berufsalltag haben, erklärt Rechtsanwalt Oliver Ebert am 13. September 2018 im Experten-Chat von diabetesDE.
40 Euro pro Monat

Angehörige: Anspruch auf Pflegehilfsmittel stärker nutzen

Der Patientenbeauftragte des Deutschen Apothekerverbands weist darauf hin, das pflegende Angehörige ihre Pflegehilfsmittel bis zu einer Höhe von 40 Euro pro Monat erstatten lassen können, wenn die Patienten zuhause gepflegt werden. Dieser Anspruch werde jedoch nur selten wahrgenommen.
Versicherte mit chronischer Erkrankung

Versicherungsschutz muss bezahlbar sein

Menschen mit Diabetes mellitus werden von Versicherern oft benachteiligt oder ausgeschlossen, z.B. wenn es um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät Betroffenen, sich individuell beraten zu lassen.
Epidemiologie

Datenerhebung: Diabetes in Deutschland

Am Robert-Koch-Institut wurde mit der Entwicklung einer strukturierten Datenerhebung zu Diabetes für ganz Deutschland begonnen. Ziel des vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten Vorhabens ist es, eine Datengrundlage für die Entwicklung gesundheitspolitischer Maßnahmen zur Behandlung und Prävention zu entwickeln.
„Kein Flickenteppich“

Bundesländer sollen Diabetesstrategie koordiniert umsetzen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe mahnen an, dass Diabetes bei der Gesundheitsministerkonferenz als länderübergreifende Herausforderung begriffen werden muss und die Bundesländer sich koordiniert abstimmen sollten.
Neue Verordnung

Rezeptfreien Schmerz­mittel: Warnhinweis soll Risiken verrin...

Heute (8. Juni 2018) entscheidet der Deutsche Bundesrat über die Analgetika-Warnhinweis-Verordnung (AnalgetikaWarnHV) – wird sie abgesegnet, muss künftig auf Verpackungen von nicht-rezeptpflichtigen Schmerzmedikamenten ein einheitlicher Warnhinweis zu deren potentiellen Risiken aufgebracht werden.
Grundlagen und Hintergründe
  • Diabetes-Wissen

    Basiswissen Recht und Soziales

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    Buchtipps

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Aus unseren Zeitschriften
Aktion

Berlin klärt über Diabetes auf!

Diabetestag im Bundespresseamt in Berlin: Das gab es zum ersten Mal und zeigt erneut, dass der Diabetes in der Politik angekommen ist. Eine Typ-1-Diabetikerin, die in der Bundesbehörde arbeitet, hat die Aktion ini­tiiert – ausgerichtet wurde sie von diabetesDE im Umfeld des Weltdiabetestags 2018.
Recht und Soziales

Oliver Ebert: Mein Rückblick auf 2018

Was ist gut gelaufen im Jahr 2018, was weniger gut? Und wo gibt es Hoffnung für das Jahr 2019? Rechtsexperte Oliver Ebert hat sich die letzten zwölf Monate aus der „Diabetes, Recht und Soziales“-Perspektive angeschaut, zieht Bilanz und wagt außerdem einen Ausblick auf das kommende Jahr.
Gesundheitspolitik

Basalinsulin Tresiba kehrt zurück!

Verunsicherte Patienten, verärgerte Ärzte, genervte ­Diabetesberaterinnen: So sah die Situation im September 2015 aus, als das Basalinsulin Tresiba (Insulin degludec) schon nach einem Jahr wieder vom deutschen Markt genommen wurde (wir berichteten mehrfach). Jetzt kehrt es zurück!
Soziales

Diabetes: Gibt es staatliche Unterstützung für Familien?

Ist jemand chronisch krank, bedeutet das oft, auch Nachteile in anderen Lebensbereichen zu haben. Lesen Sie, mit welchen Maßnahmen der Gesetzgeber versucht, solche Nachteile auszugleichen und Betroffene zu unterstützen.
„Weißbuch Patientensicherheit“

Patientensicherheit: Fehler oft vermeidbar

Druckgeschwüre, Fehldiagnosen, schwere Infektionen: Bei 5 bis 10 Prozent (ein bis zwei Mio. Patienten) pro Jahr treten „unerwünschte Ereignisse“ auf. Bis zu 800 000 hätte man von vornherein verhindern können, inklusive der Todesfälle. Die Gründe für diese schockierenden Zahlen sind vielfältig.
Rechteck

Unfallversicherung: Welche ist empfehlenswert?

Rechtsanwalt Oliver Ebert gibt Ihnen in der Rubrik „Rechteck“ Antworten auf Rechtsfragen rund um das Thema Diabetes.
Unterstützungsleistung

Das Persönliche Budget

Bereits seit 2008 gibt es für Menschen mit Behinderung das „Persönliche Budget“, also die Möglichkeit, einen Geldbetrag zu beantragen, mit dem man benötigte Leistungen zur Teilhabe selbstständig einkaufen und bezahlen kann. Auch für Menschen mit Diabetes kann es interessant sein. Hier erfahren Sie, warum.

Insulin bald auf ­E-Rezept?

Elektronische Gesundheitskarte, elektronische Patientenakte, elektronisches Rezept: Alle 3 Großprojekte der Digitalisierung hängen miteinander zusammen und vonein­ander ab – jedoch hat die Bundesregierung noch keine vernünftige Strategie dafür.
Rechteck

Über 300 Teststreifen mit CGM

Rechtsanwalt Oliver Ebert gibt Ihnen in der Rubrik „Rechteck“ Antworten auf Rechtsfragen rund um das Thema Diabetes.
Befragung

Wie gut ist Ihr Diabeteswissen?

Was wissen die Menschen über Diabetes? Welche Informationen wünschen sie sich? Wo suchen sie vorhandene Informationen und wie schätzen sie diese ein? Dieser Fragestellung ging das Robert Koch-Institut (RKI) in einer deutschlandweiten Befragung nach – in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Rechteck

CGM: Krankenkasse muss zügig entscheiden!

Rechtsanwalt Oliver Ebert gibt Ihnen in der Rubrik „Rechteck“ Antworten auf Rechtsfragen rund um das Thema Diabetes.
Aktuelles Heft
  • Maximaler Schutz für Ihre Füße
  • Philipp Lahm und Stefanie Blockus über die Vorteile von Sport und Bewegung
  • Das große Weihnachtsmenü