Aktuelles aus Körper und Geist
Adipositas-Therapie

Durch Krankenkasse finanziertes Abnehm­programm wirkt

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und die gesetzliche Krankenkasse AOK PLUS haben einen Vertrag zur integrierten Versorgung über ein bislang einzigartiges konservatives Therapieprogramm für Patienten mit starkem Übergewicht (Adipositas) geschlossen. Die Ergebnisse des ersten Behandlungsjahres zeigen nun: Das Programm wirkt.
Warnsignale bei Diabetes erkennen:

Was die Füße über die Gesundheit verraten

Mediziner warnen: Beschwerden an den Füßen sollten nicht unterschätzt werden. Denn diese können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, wie etwa Nervenschäden (Neuropathien). Die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ hat daher auf ihrer Website neue Videos veröffentlicht mit Infos und Tipps, wie Sie Ihre Füße schützen und Nervenschäden erkennen können.
„Self-Nudging“

Sich selbst anstupsen - und zwar in die richtige Richtung

Obwohl wir es doch besser wissen, entscheiden wir uns oft für Dinge, die uns nicht guttun, und ärgern uns später darüber. Dabei können wir unsere Selbstkontrolle stärken, indem wir uns selbst "anstupsen", um die gewünschte Richtung einzuschlagen. Wie kann das funktionieren? Forschende aus Berlin und Helsinki erklären das Konzept des "Self-Nudgings" und stellen Stups-Werkzeuge vor.
Mundgesundheit

Diabetes und Parodon­titis beeinflussen sich gegenseitig

Anlässlich des Europäischen Tags der Parodontologie am 12. Mai 2020 weist die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe auf die Wechselwirkung zwischen Diabetes und Parodontitis hin und rät Menschen mit Diabetes, regelmäßig zur Zahnkontrolle zu gehen.
Lösungsansätze

Psychosoziale Folgen von Isolations- und Quarantänemaßnahmen

Sowohl die Regeln zur Reduzierung der räumlichen Nähe zu anderen Personen als auch die Quarantänemaßnahmen im engeren Sinne sind mit einer sozialen Isolierung verbunden. Nun wurde ein Kurzdossier zu den psychosozialen Folgen von Isolations- und Quarantänemaßnahmen veröffentlicht – inklusive Lösungsansätze.
5. Mai: Welttag der Handhygiene

Einmalhandschuhe: Keimschleuder statt Corona-Schutz?

Immer mehr Menschen ziehen Einmalhandschuhe an, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Doch tatsächlich sind "nackte" Hände hygienischer - sofern sie regelmäßig gründlich gewaschen werden. Warum ist das so?
Pflege-Tipps

Jetzt wichtig: eine Extraportion Creme

Häufiges Händewaschen und der Aufenthalt in geschlossenen Räumen (Heizungsluft!) trocknen die Haut aus. Und auch der Diabetes kann ein Mitverursacher für trockene Haut sein. Hier finden Sie Tipps, Tricks und Links für eine geschmeidige, gut gepflegte Haut.
Tipps vom Psychologen

Angst in Zeiten von Corona und was Sie dagegen machen können

Prof. Dr. phil. Bernhard Kulzer ist leitender Psychologe am Diabetes Zentrum Mergentheim. Im Gespräch mit Diabetes-Journal-Chefredakteur Prof. Dr. med. Thomas Haak erklärt er, was Angst von Furcht unterscheidet und gibt Ratschläge, wie man sich in Zeiten der Coronavirus-Pandemie selbst helfen kann, wenn man Angst oder gar Panik verspürt.
Empfehlungen der Psychologie

Wie Menschen häusliche Isolation gut überstehen können

Welche Möglichkeiten haben Menschen, mit Schwierigkeiten häuslicher Isolation umzugehen? Prof. Dr. Frank Jacobi, Leiter des Fachbereichs Verhaltenstherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB), empfiehlt Verhaltensmaßnahmen und Strategien, die Menschen helfen können, Phasen von Ausgangsbeschränkung psychisch gut zu überstehen.
Gratis Online-Training für Paare

In Zeiten von Corona die Paarbeziehung stärken

Corona-Krise – das bedeutet auch, dass Paare und Familien über längere Zeit auf engem Raum zusammenleben. Mögliche Folge: Spannungen in der Paarbeziehung. Mit dem intensiven Online-Training der Universität Zürich kann die Paarbeziehung gestärkt und "krisenfest" gemacht werden.
Coronavirus SARS-CoV-2

Infektionsrisiko für gesunde Diabetes­patienten nicht erhöht

Wegen des Coronavirus empfiehlt die DDG Menschen mit Diabetes eine stabile Blutzuckereinstellung und die Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen. Besondere Achtsamkeit gilt bei bestehenden Begleit- und Folgeerkrankungen. Vor Lieferengpässen von Diabetesmedikamenten brauchen sich Patienten nicht fürchten.
Darmkrebsmonat März

Bei Typ-2-Diabetes regelmäßig zur Darmkrebs-Früherkennung!

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Darmkrebs und weisen nach einer Erkrankung häufig eine erhöhte Komplikations- und Sterblichkeitsrate auf. diabetesDE empfiehlt daher, regelmäßig Sport zu treiben, sich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig zur Früherkennungsuntersuchung zu gehen.
Grundlagen und Hintergründe
  • Laufend aktiv bleiben!

    Diabetes Programm Deutschland

    Das Diabetes-Journal ist Medienpartner des großen bundesweiten Laufprogramms für Menschen mit Diabetes.
  • Muskeln daheim aufbauen

    Muskeltraining für Einsteiger

    Erfahren Sie, wie Sie mit leicht erlenbaren Übungen selbst ohne Erfahrungen Ihre Muskelkraft und -ausdauer steigern.
  • Kirchheim-Shop

    Buchtipps

    Wie halten Sie sich fit, welche Sportarten passen zu Ihnen und was ist beim Thema „Diabetes und Sport“ zu beachten? Mehr dazu im Kirchheim-Shop.
Aus unseren Zeitschriften
Schwerpunkt „Diabetes-Outing: Stolz statt Scham“

Bloß nicht auffallen …

Dipl.-Psych. Susanne Baulig stellt zwei Menschen aus ihrer Praxis vor. Beide schämten sich wegen ihres Diabetes – und beide lernten, die Scham zu überwinden … und sogar stolz auf sich zu sein. Mit wichtigen Tipps fürs Diabetes-Outing!
Schwerpunkt „Diabetes-Outing: Stolz statt Scham“

Diabetes-Outing kann Folgen haben

Diabetes mellitus ist als Erkrankung zunächst einmal unsichtbar. Sie selbst sollten für sich klären, ob Sie Unterstützung, ob Sie Verständ­nis haben möchten – oder ob andere lieber nichts wissen sollen von Ihrem Diabetes. Im Artikel geht es um Vor- und Nachteile.
Diabetes-Kurs

Bewegung ist gerade jetzt sehr wichtig

Gerade jetzt wäre doch ­eine schöne Zeit für uns alle, uns wieder mehr zu bewegen – oder gar Sport zu treiben. Praktisch jeder Mensch profitiert von mehr Alltagsbewegung – und erst recht Menschen mit Typ-1- und mit Typ-2-Diabetes.
Besteigung des Kilimandscharos

Bilges großer Traum

Bilge Özyurts großer Traum seit Jahren: den Kilimandscharo besteigen. Kein leichtes Unterfangen, aber der Traum hat sich erfüllt – und das ist großartig! Wie Bilges afrikanisches Abenteuer verlaufen ist, erzählt sie selbst.
Schwerpunkt „Technologie bewegt uns“

Fitness-Kick Technik? Wie Apps, XBox und Wii uns fit halten ...

Fortschreitende Entwicklungen der Technik können natürlich auch in Bezug auf Sport und Bewegung für und von Menschen mit Diabetes mellitus sinnvoll genutzt werden und zu mehr Aktivität motivieren, helfen, diese zu steuern oder zu dokumentieren. In diesem Artikel werden verschiedene technische Hilfsmittel vorgestellt.
Schwerpunkt „Technologie bewegt uns“

Unterstützung: Pedelecs und E-Bikes als Chance für bisher In...

Regelmäßige körperliche Bewegung verbessert die körperliche Fitness, hilft, das Gewicht zu halten oder abzunehmen, stärkt die Immunabwehr und kann die Blutzuckerkontrolle verbessern. Ideal hierfür ist das Fahrrad-Ergometer zu Hause oder die Fahrradtour draußen.
Schwerpunkt „Technologie bewegt uns“

Selbstläufer? Was leisten Insulinpumpe und CGM beim Sport?

Sportler mit Diabetes wissen es: Die optimale Insulinanpassung beim Sport kommt oftmals einem Balanceakt gleich. Trotz besten Diabeteswissens, jahre­langer Diabeteserfahrung und guten Körpergefühls fällt die befriedigende Glukoseeinstellung beim Sport häufig schwer. Was kann die moderne Diabetestechnologie beim Sport leisten, wo sind die Grenzen?
„Psychodiabetologie“

Zuspitzung abwenden mit Psychotherapie

In Mainz ist die größte ambulante Einrichtung für „Psychodiabetologie“ – im Rahmen der „Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie der Universität Mainz“. Im Interview verrät uns Dipl.-Psych. Susanne Baulig, einer der Leiterinnen des Schwerpunkts, was sich dahinter verbirgt.
Schwerpunkt „Auf die Augen aufpassen“

Augen: Hilfen, Helfer, Absprachen

Glukosemessung, Insulindosis wählen, Kohlenhydrate abschätzen etc.: Allein schon der Diabetes sorgt für Probleme, wenn man nicht mehr oder nicht mehr gut sehen kann. Im folgenden Artikel sagt unsere Autorin, in welche Kategorien man Sehbehinderungen eingruppiert und über welches Diabetes-Wissen Einrichtungen für Sehbehinderte idealerweise verfügen sollten.
Schwerpunkt „Auf die Augen aufpassen“

Hilfsmittel,Tipps, Apps bei Sehbehinderung

Die Sehfähigkeit unserer Augen nimmt meist schleichend ab. Da dies kaum wahrgenommen wird, sollten Sie ca. alle 2 Jahre Ihre Augen beim Arzt kontrollieren lassen. Auch wenn Sie keine Beschwerden haben. Und wenn doch starke Einbußen den Alltag und das Sehen erschweren, gibt es nützliche moderne Hilfen sowie Listen von Spezialisten für Menschen mit Sehbehinderungen.
Schwerpunkt „Auf die Augen aufpassen“

Diabetes und Sehkraft: 3 Beispiele aus der Praxis

Beispiele aus der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim sollen Ihnen die Vielfältigkeit der Augenerkrankungen bei Diabetes deutlich machen – und erst recht die Behandlungsmöglichkeiten.
Richtige Taktik

Welche Methode zum Abnehmen passt zu mir?

Abzunehmen und das Gewicht dann auch zu halten, gleicht einem Langstreckenlauf. Worauf kommt es dabei an? Welche Taktik ist die richtige, um sicher ins Ziel zu gelangen? Das sagt Ihnen Dipl.-Psychologe Prof. Dr. Bernhard Kulzer.
Aktuelles Heft
  • Diabetes-Coming-Out: Stolz statt Scham!
  • CGM-System weicht ab: Rücktritt vom Kaufvertrag?
  • Süß oder pikant: köstliche Konfitüren und Chutneys im Glas