#Diabetesbarcamp „100 Jahre Insulin“ – aufgrund von Corona ein weiteres Mal noch virtuell: „Es war dadurch natürlich anders als sonst, aber trotzdem wunderbar und richtig klasse“, fand Toni, die dabei war und hier berichtet.

Rund 50 selbstverständlich gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und neun Sessions: Für jeden war etwas dabei bei diesem vom Unternehmen Novo Nordisk unterstützten Barcamp. Unter anderem ging es um Digital Health, Motivation, den Austausch zum Thema Insulinwirkung, den kommenden Weltdiabetestag, Umweltschutz, aber auch eigene Grenzen. Die Themen waren also genauso vielfältig wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Drei Sessionblöcke und eine große ­Vielfalt an Themen

Nach einer großartigen Begrüßung ging es direkt mit dem ersten Sessionblock los. Die Sessions fanden in drei verschiedenen virtuellen Räumen statt und alle hatten die Möglichkeit, wie es auch beim realen Barcamp der Fall ist, von Raum zu Raum zu gehen und alle Ses­sions zu besuchen. Ich persönlich bin im ersten Block zwischen den Räumen gewandert, um einen ersten Eindruck zu bekommen und weil ich mich nicht so recht für ein Thema entscheiden konnte.

Im zweiten Block entschied ich mich für die Session von Marie. Dort ging es darum, was uns hilft, wenn wir mal in einem Motivationsloch stecken. Zwischenzeitlich nahmen 36 Personen teil und teilten ihre Erfahrungen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für mich war diese Session sehr wertvoll, weil sie einem mal wieder gezeigt hat, dass wir alle nicht perfekt sind und doch immer unser Bestes geben, mal Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen.

Nach einer Mittagspause ging es dann mit dem letzten Sessionblock los. Ich nahm an der Ses­sion von Sara teil, die den Titel „Perfektionismus (in der Therapie) – wann ist es zu viel?“ hatte. Sara wollte von uns wissen, wie perfektionistisch wir in unserem Alltag sind und ob wir jede nicht so schöne Gewebezuckerkurve direkt analysieren oder auch mal einen schlechten Tag einfach abhaken. Schließlich kann es schon sehr belastend sein, die Werte und die Time in Range immer im Blick zu haben, vor allem dann, wenn es immer wieder Ausreißer gibt.

Zusammenfassung und Ausblick

Für die Pausen gab es einen „Pausenraum“, in dem man sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern treffen und austauschen konnte. Hier kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Zum Abschluss des schönen Tags gab es noch eine Zusammenfassung der Ses­sions für alle. Wir konnten ein Fazit abgeben und haben uns dann alle voneinander verabschiedet. Zwar konnten wir uns nicht im Realen sehen, doch trotzdem war es ein ganz wunderbares Barcamp. Vielleicht können wir uns ja schon im nächsten Jahr alle wieder im Reallife sehen und uns miteinander austauschen.

Vollständiger Beitrag in der #BSLounge
Dies ist eine gekürzte Version von Antonia „Toni“ Heitmanns Beitrag in der Blood Sugar Lounge, in dem sie noch mehr aus den einzelnen Sessions berichtet.

von Antonia Heitmann
E-Mail: toni@zuckerbuntesleben.com
Blog: zuckerbuntesleben.com


Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 12-13