Der Bundesverbandes Niere (BN) e.V. hat die Berlinerin Isabelle Jordans zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die 50-Jährige ist Mutter eines nierentransplantierten Sohnes.

Isabelle Jordans ist die neue Vorsitzende des Bundesverbandes Niere (BN) e.V. Mit überwältigender Mehrheit wurde die 50-jährige Architektin aus Berlin im Oktober in Mainz von den Bundesdelegierten des BN e.V. gewählt.

„Ich freue mich schon sehr auf die vielfältigen und interessanten Aufgaben als Vorsitzende des Bundesverbandes Niere e.V.“, sagt Isabelle Jordans. „So arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Organspendesituation in Deutschland zu verbessern.“

Engagement für individuell geprägte Therapiedurchführung

Im Fokus ihrer Arbeit stehe auch „die Versorgung jedes einzelnen Nierenpatienten mit personaler Exklusivität zu erreichen, das heißt: Arzt und Patient bestimmen die Art und die individuell geprägte Durchführung der Behandlung gemeinsam“, betont sie. Isabelle Jordans ist selbst Mutter eines nierenkranken Sohnes, der schon in sehr jungen Jahren eine neue Niere erhalten hat.

„Ich wünsche Isabelle Jordans bei ihrer neuen Aufgabe ganz viel persönliches Glück und genauso viel Freude mit den wunderbaren Menschen im Selbsthilfenetzwerk BN e.V., wie ich dies erleben durfte“, so der langjährige BN-Vorsitzende Peter Gilmer.

In Deutschland haben etwa 8 Mio. Menschen eine chronische Nierenerkrankung. Knapp 90.000 von ihnen sind dauerhaft in Dialysebehandlung, rund 25.000 Patienten leben mit einer Nierentransplantation.


Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbands Niere (BN)