Die International Diabetes Federation (IDF) hat die Zwischenergebnisse der weltweit ersten internationalen Online-Umfrage zum Wissen und Risikobewusstsein von Menschen mit Typ-2-Diabetes in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgestellt.

Die Ergebnisse deuten hin auf ein geringes Risikobewusstsein sowie einen eingeschränkten Austausch zwischen Patienten und medizinischem Fachpersonal. Die weltweite Umfrage mit dem Titel Taking Diabetes to Heart wurde in Partnerschaft mit Novo Nordisk entwickelt. Noch bis März 2018 können Menschen mit Typ-2-Diabetes daran teilnehmen.

Hintergrund: Viele Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Herz-Kreislauf- oder "kardiovaskuläres Risiko" – für Herzinfarkt, Schlaganfall, koronare Herzkrankheit und periphere arterielle Verschlusskrankheit; an der Umfrage nun haben bis Januar laut Presseinformation 943 Menschen aus 32 Ländern teilgenommen – und die bisherigen Ergebnisse zeigen:

Einer von drei Befragten mit Typ-2-Diabetes schätzt sein Risiko für Herz und Kreislauf als gering ein. 26 Prozent der Befragten hatten entweder noch nie von kardiovaskulären Erkrankungen gehört oder Informationen erst Jahre nach der Diabetes-Diagnose erhalten. Einer von sechs Befragten hatte noch nie mit einem Arzt oder mit medizinischem Fachpersonal gesprochen über den Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und dem Risiko kardiovaskulärer Folgeerkrankungen. Mitmachen: www.idf.org/takingdiabetes2heart/survey


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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (3) Seite 39