Im Alltag von Menschen mit Typ-1-Diabetes können krankheitsspezifische Probleme auftreten, für deren Lösung die Betroffenen auf die Unterstützung von anderen Personen zurückgreifen. In einer Studie, die im Rahmen einer Masterarbeit an der Uni Mainz durchgeführt wird, soll dies nun näher untersucht werden.

Für eine gesundheitspsychologische Studie zum Thema „Diabetes Typ 1 und soziale Unterstützung“ werden Menschen mit Typ-1-Diabetes gesucht, die Interesse an einer Teilnahme haben. Darin soll untersucht werden, welche Probleme mit dem Diabetes besonders häufig im Alltag auftreten und wann die Hilfe von anderen Personen in Anspruch genommen wird.

Jeder Studienteilnehmer bekommt für drei Wochen eine Tagebuch-App zur Verfügung gestellt und hat die Aufgabe, alle diabetesbezogenen Probleme des Tages anzugeben und kurz einige Fragen bezüglich der erfahrenen sozialen Unterstützung zu beantworten.

Studienteilnehmer sollten
  • mindestens 18 Jahre alt sein
  • und die Diagnose Typ-1-Diabetes seit mindestens einem Jahr haben.

Wer Interesse hat, an der Studie teilzunehmen oder noch weitere Fragen dazu hat, schreibt eine E-Mail an: studie.diabetesunterstuetzung@gmail.com .

Die Initiatorin der Studie, Svenja Beatrice Frenzel, führt diese im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz durch. „Da ich selbst seit über zehn Jahren Diabetes Typ 1 habe, interessiere ich mich sehr für die damit verbundenen psychologischen Prozesse und die Diversität bezüglich der Annahme von sozialer Unterstützung“, so Frenzel.

Unter allen Teilnehmern werden als Dankeschön zwei Amazon-Gutscheine im Wert von 50 Euro verlost. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine individuelle Rückmeldung bezüglich der Studienergebnisse zu bekommen.


Quelle: Svenja Beatrice Frenzel, B.Sc. | Redaktion