In einer Studie der TU Chemnitz soll per Online-Umfrage untersucht werden, welchen Einfluss die Belastung durch Typ-1-Diabetes am Arbeitsplatz auf die Entwicklung von arbeitsbezogenem Stress hat und mit Hilfe welcher Faktoren dieser Einfluss so gering wie möglich gehalten werden kann.

Diabetes mellitus Typ 1 ist in Deutschland eine immer häufiger auftretende Erkrankung. In Zukunft werden somit auch immer mehr Menschen im arbeitsfähigen Alter einen Typ-1-Diabetes haben – und sich damit tagtäglich am Arbeitsplatz nicht nur mit den vorhandenen Arbeitsanforderungen, sondern zusätzlich auch mit diabetesbezogenen Herausforderungen konfrontiert sehen.

Trotz der Relevanz des Themas ist die Befundlage zu „Diabetes am Arbeitsplatz“ noch immer sehr klein. Es gibt kaum Studien darüber, mit welchen Anforderungen Menschen mit Diabetes am Arbeitsplatz konfrontiert sind, welchen Einfluss diese haben und wie die Arbeitssituation für Diabetiker bestmöglich gestaltet werden muss, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Ziel: bessere Arbeitsbedingungen für Menschen mit Typ-1-Diabetes

Die Professur für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Technischen Universität Chemnitz führt deshalb eine Online-Studie zum Thema „Arbeiten mit Typ-1-Diabetes“ durch. Ziel dieser Studie soll es sein, zu untersuchen, welchen Einfluss die Belastung durch den Diabetes am Arbeitsplatz auf die Entwicklung von arbeitsbezogenem Stress hat und mit Hilfe welcher Faktoren dieser Einfluss so gering wie möglich gehalten werden kann.

Für diese Studie sucht die Studienleitung volljährige Personen mit Typ-1-Diabetes, welche sich momentan in einem Angestelltenverhältnis befinden. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Teilnehmer/innen können an einer Verlosung von 5 Amazon-Gutscheinen im Wert von je 15 Euro teilnehmen und leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur Forschung über dieses Thema und helfen dabei, zukünftig bessere Arbeitsbedingungen für Menschen mit Typ-1-Diabetes zu schaffen.

Sie wollen an der Studie teilnehmen? Hier gelangen Sie zum Online-Fragebogen.

Quelle: Technische Universität Chemnitz | Redaktion