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Kalorie
Einheit für die Energie, die genaue Bezeichnung lautet Kilokalorie (kcal); eine Kilokalorie entspricht etwa 4,18 Kilojoule (kJ); umgangssprachlich sind „Kalorien“ die Energiemengen, die dem Körper durch Nahrung (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett und auch Alkohol) zugeführt werden

Kalzium-Antagonisten
auch Calcium-Anatgonisten; Medikamente (Tabletten) zur Behandlung des Bluthochdrucks

Kanüle
Hohlnadel, z.B. zum Spritzen von Insulin

Kapillaren
Haargefäße mit einem Durchmesser von weniger als einem zehntel Millimeter (capillus: Haar)

Karbunkel
eitrige Entzündung mehrerer Haarwurzeln mit entzündlicher Mitreaktion der umgebenden Haut und Unterhaut

Kardiomyopathie
Erkrankung des Herzmuskels (kardio: Herz, myo: Muskel, pathie: Krankheit)

kardiovaskulär
Herz und Gefäße betreffend (kardia: Herz, vas: Gefäß)

Karies
Zahnfäulnis

Karotis
auch Carotis; Kurzbezeichnung für Arteria carotis;Halsschlagader

Karpaltunnelsyndrom
Einengung des Karpaltunnels (Handwurzelkanal) an der Handwurzel innen, die zur mechanischen Kompression des Medianus-Nerven mit Missempfindungen an der Hohlhand und auch an Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und mittlerer Seite des Ringfingers führen kann

Katarakt
auch Cataract; grauer Star; Trübung der Linse des Auges

Katecholamine
Oberbegriff für die Hormone Adrenalin und Noradrenalin

Katheter
biegsamer dünner Schlauch, der z.B. in Venen, Arterien und Körperhöhlen eingeführt werden kann

kcal
Abkürzung für Kilokalorien

KE
Abkürzung für Kohlenhydrateinheit; Berechungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 KE

Ketoazidose
Übersäuerung des Körpers durch Ketonkörper wie Azeton; die diabetische Ketoazidose ist durch hohe Blutzuckerwerte, Ketonkörper in Blut und Urin, Übersäuerung des Blutes (Azidose), Wasserverlust, Durst, Erbrechen, Benommenheit und Azetongeruch in der Atemluft gekennzeichnet (diabetisches Koma); Ursache ist meist ein absoluter Insulinmangel

Ketonämie
vermehrtes Auftreten von Ketonkörpern im Blut

Ketonkörper
Sammelbezeichnung für saure Substanzen wie Azeton, die der Organismus bei gesteigerter Fettverbrennung bildet

Ketonurie
Ausscheidung von Ketonkörpern im Urin

Komorbidität
gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Krankheiten

Koagulation
durch Hitze, elektrische Einwirkung oder Laserstrahl hervorgerufene Gerinnung

Kohlenhydrate
Grundnährstoffe und Energieträger in Einfachzuckern und Mehrfachzuckern; ein Gramm Kohlenhydrate enthält rund 4 kcal (Kilokalorien); Kohlenhydrate kommen in Milch und Milchprodukten und in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide und Obst vor

Kohlenhydrateinheit
Abkürzung: KE; Berechungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 KE

Koma, diabetisches
auch Coma diabeticum; Bewusstseinsverlust bei stark erhöhten Blutzuckerwerten durch absoluten oder relativen Insulinmangel mit Übersäuerung des Körpers (Ketoazidose) oder extremem Flüssigkeitsmangel (hyperosmolares Koma)

Kombinationsinsulin
Mischinsulin aus Normalinsulin und Verzögerungsinsulin bzw. Insulinanaloga

Kombinationstherapie
Diabetesbehandlung mit einer Kombination von zwei oder mehr blutzuckersenkenden Medikamenten

Komplikationen
Ereignisse, durch die der Verlauf einer Krankheit ungünstig beeinflusst wird; typische Diabeteskomplikationen bzw. -folgeerkrankungen sind Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie, Diabetisches Fußsyndrom, außerdem Schlaganfall, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und periphere arterielle Verschlußkrankheit

Kontraindikation
Gegenanzeige; Umstand, der die Anwendung eines Heilmittels, einer Untersuchung oder eines Behandlungsverfahrens verbietet

Kontrazeption
Empfängnisverhütung

Kontrazeptiva
Medikamente zur Empfängnisverhütung wie Ovulationshemmer („Antibabypille“) und mechanische Verhütungsmittel wie Kondome und Intrauterinpessare (Spiralen)

Koronararterien
Herzkranzgefäße, das Herz versorgende Arterien

koronare Herzkrankheit
Abkürzung: KHK; Erkrankung des Herzens mit verengten Herzkranzgefäßen und damit unzureichender Durchblutung der Herzmuskulatur

Koronarsklerose
krankhafte Veränderung der Wand der Herzkranzgefäße (Koronararterien) mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Verengung

Körper-Massen-Index
Body-Mass-Index (BMI); Index, der zum Beurteilen des Körpergewichts eingesetzt wird

Korrekturfaktor
Rechengröße bei der intensivierten Insulintherapie; Maß für die Insulinmenge, die zur Korrektur erhöhter Glukosewerte nötig ist

Kortison
auch Cortison; Hormon der Nebenniere, das auch synthetisch hergestellt werden kann; im Stoffwechsel ist Kortison ein Gegenspieler des Insulins

Kreatinin
Stoffwechselprodukt aus dem Muskelstoffwechsel, das als harnpflichtige Substanz von den Nieren über den Urin ausgeschieden wird; bei zunehmender Leistungsminderung der Nieren (Niereninsuffizienz) werden die harnpflichtigen Substanzen wie Kreatinin vermindert ausgeschieden, ihre Konzentration im Blut steigt an

Kresol
Desinfektionsmittel (Konservierungsstoff), das Insulinpräparaten beigesetzt wird

künstliche Bauchspeicheldrüse
auch: künstliches Pankreas, Artificial Pancreas; System zur Übernahme aller Funktionen der natürlichen Bauchspeicheldrüse, das in kürzesten Abständen regelmäßig die Glukosekonzentration misst, die Glukosekonzentration nach vorgegebenen Regeln (Algorithmen) „verwertet“ und zu einer ständigen bedarfsgerechten Insulinzufuhr führt




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