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i.m.
Abkürzung für intramuskulär, in den Muskel (bei Injektionen)

IE
Abkürzung für Internationale Einheit; Maß bei der Dosierung von Humaninsulin

IAA
Insulinautoantikörper (englisch: insulin autoantibody)

ICA
Inselzellantikörper (englisch: islet cell antibody)

ICT
intensivierte Insulintherapie (englisch: intensified conventionell therapy); bei der intensivierten Insulintherapie wird ein langwirksames Insulin gespritzt, um den Basalbedarf sicherzustellen, und ein kurzwirksames Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

Immunologie
Lehre von den Abwehr- und Erkennungsmechanismen eines Organismus für körperfremde Substanzen und Gewebe

Immunsystem
Körpersystem zur Abwehr körperfremder Substanzen

Impotenz
Einschränkung oder Verlust der Fähigkeit des Mannes zur Gliedversteifung und zum Samenerguss

Index, glykämischer
Höhe des Anstiegs der Glukosekonzentration im Blut nach dem Verzehr einer Mahlzeit mit 50g Kohlenhydraten innerhalb von 2 Stunden im Vergleich zu 50g Glukose; unterschiedliche Verzehrmengen, die für die Glukosewirksamkeit relevant sind, werden dabei nicht berücksichtigt

Indikation
Heilanzeige, Grund zur Verordnung einer bestimmten Untersuchung oder eines bestimmten Behandlungsverfahrens bei einer definierten Krankheit

Infarkt
Kurzbezeichnung für Herzinfarkt

Infekt
Ansteckungserkrankung (z. B. Durchfallerkrankung, Schnupfen)

Infektion
Übertragen und Eindringen von Krankheitserregern in einen Organismus

Infusion
längerdauernde Gabe flüssiger Substanzen über Einlegen eines Katheters in eine Vene (seltener über eine Arterie)

Injektion
Einspritzung; Insulin z.B. wird mit einer Spritze oder mit einem Insulinpen ins Unterhautfettgewebe injiziert

Injektor
Gerät zur kanülenlosen Injektion einer Flüssigkeit mit Druckluft

Inkontinenz
unfreiwilliger Abgang von Urin (Harn) oder Stuhlgang

Inselzellantikörper
ICA (englisch: islet cell antibody); gegen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gerichtete Abwehrstoffe des Organismus; Inselzellantikörper, die gegen die körpereigenen Inselzellen gerichtet sind, spielen bei der Entwicklung des Typ-1-Diabetes eine wesentliche Rolle

Inselzellen
Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; die Beta-Zellen der Langerhans-Inseln bilden Insulin, die Alpha-Zellen bilden Glukagon

Inselzelltransplantation
Verpflanzung der Inselzellen von einem oder mehreren Spendern in ein anderes Individuum

Insuffizienz
Schwäche, Leistungsschwäche

Insulin
Hormon der Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; Insulin hilft im Organismus bei der Verwertung der Glukose zur Energiegewinnung; als Medikament verfügbar sind Humaninsuline und Insulinanaloga, vereinzelt auch noch Schweineinsulin

Insulinpen
Injektionshilfe zur Erleichterung bei der Aufbewahrung, Dosiseinstellung und Injektion von Insulin

Insulinallergie
allergische Reaktion auf gespritztes Insulin; eine lokale Insulinallergie zeigt sich mit Rötung, Schwellung und Juckreiz an den Injektionsstellen, eine generalisierte allergische Reaktion ist sehr selten, gefährlich und bedarf der sofortigen ärztlichen Hilfe

Insulinanaloga
Insulinpräparate, bei denen Humaninsuline gentechnologisch oder chemisch verändert sind und damit eine schnellere Resorption und eine früher einsetzende Wirkung oder eine langsamere Resorption und damit eine längere Wirkung im Blut erreichen

Insulinantikörper
Eiweiße, die der Organismus zur Abwehr gegen das als fremd empfundene Insulin bildet

Insulinautoantikörper
gegen das eigene Insulin gerichtete Antikörper des Organismus

Insulinbedarf
Menge an Insulin, die ein Diabetiker pro Tag benötigt, um gute Glukosewerte zu erreichen

Insulineinheit
international übereinstimmende Beschreibung der Wirkung des Insulins; eine Internationale Einheit (IE) eines Humaninsulins entspricht der Wirkung eines Standardpräparats von 0,0455 mg Insulin

Insulinödem
Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödem), die vorübergehend bei rascher Senkung und Normalisierung zuvor stark erhöhter Blutzuckerwerte auftreten kann; die Ursache der Ödembildung ist nicht sicher bekannt

Insulinom
Tumor der Beta-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, der unabhängig von den Blutzuckerwerten Insulin produziert

Insulinpen
Pen; Insulininjektionshilfe zum Erleichtern der Aufbewahrung, Mengenauswahl und Injektion von Insulin

Insulinpräparate
im Markt verfügbare kurz und lang wirkende Insuline und Insulinanaloga

Insulinpumpe
Gerät zur kontinuierlichen Insulinzufuhr; die Insulinpumpe ist über einen Katheter mit Kanüle (sichtbar oder nicht sichtbar) mit dem Körper verbunden

Insulin-Purging
bei vor allem Typ-1-Diabetikern bewusstes Injizieren einer zu geringen Insulindosis, um durch Überzuckerung (Hyperglykämie) Zucker über die Niere in den Urin zu verlieren und durch diesen Energieverlust Gewicht zu reduzieren; gehört zu den Essstörungen

Insulinresistenz
verminderte Aufnahmefähigkeit der Muskelzellen und Fettzellen für Insulin („Widerstand des Körpers gegen Insulin“); obwohl genug Insulin vorhanden ist, sind die Zellen und Gewebe nicht in der Lage, dieses Insulin vollständig anzunehmen; viele Faktoren, z.B. Übergewicht, können eine Insulinresistenz fördern

Insulinrezeptor
in Zellwänden lokalisierte „Empfängerstellen“ für das mit dem Blut transportierte Insulin; das Insulin wirkt über die Bindung an die Rezeptoren in die Zelle hinein und auf den Stoffwechsel in der Zelle

Insulinsekretagoga
Substanzen, welche die Insulinabgabe (Sekretion) aus den Inselzellen anregen (Glinide, Sulfonylharnstoffe)

Insulinsensitizer
Medikamente zur günstigen Beeinflussung der Insulinresistenz (Glitazone, Thiazolidindione)

intensivierte Insulintherapie
ICT (englisch: intensified conventionell therapy); bei der intensivierten Insulintherapie wird ein langwirksames Insulin gespritzt, um den Basalbedarf sicherzustellen, und ein kurzwirksames Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

Intermediärinsulin
mittellang wirkendes Insulin (intermediär: dazwischen liegend)

intramuskulär
Abkürzung: i.m.; in den Muskel (bei Injektionen)

intravenös
Abkürzung: i.v.; in die Vene (bei Injektionen und Infusionen)

iscCGM
intermittent-scanning CGM (CGM: Continuous Glucose Monitoring); kontinuierliches Glukosemonitoring, bei dem die Glukosewerte auf dem Empfangsgerät abgelesen werden können, nachdem der Anwender den Sensor mit dem Empfangsgerät gescannt hat

i.v.
Abkürzung für intravenös; in die Vene (bei Injektionen und Infusionen)




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