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Galaktose
Schleimzucker, eines der Monosaccharide; Galaktose ist als Einfachzucker einer der beiden Bestandteile des Disaccharids (Zweifachzuckers) Laktose, des Milchzuckers

Gangrän
Gewebebrand; abgestorbenes Körpergewebe als Folge fehlender Durchblutung

Gastritis
Entzündung der Magenschleimhaut

Gastroparese
Magenlähmung; Störung der Magenfunktion bei autonomer Neuropathie; kann zu Symptomen wie Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen führen

Gastroskopie
Magenspiegelung

Gefäßschäden
Verengung oder Verschluss von Arterien (Arteriosklerose, Atherosklerose) mit nachfolgender Durchblutungsstörung der dadurch schlecht versorgten Organe

Gefäßtraining
Übungen zur Förderung der Durchblutung

Gefäßverkalkung
umgangssprachliche Bezeichnung für Arteriosklerose mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust der Wand von Arterien

Gegenregulation
Ausschüttung blutzuckererhöhender Hormone (Glukagon, Adrenalin, Kortisol, Wachstumshormon) bei Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit dem Ziel eines schnellen Wiederanstiegs des Blutzuckers

Gehirnschlag
Schlaganfall, apoplektischer Insult, Apoplex; plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (durch Gefäßverschluss oder Blutung), die zu vorübergehenden oder bleibenden Folgen (z.B. Sprachstörung, halbseitige Lähmung) führen kann

Gehtraining
Gehen über eine bestimmte Strecke in einem bestimmten Tempo und unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen zur Verbesserung der Durchblutung der Beine

Gene
Erbfaktoren, Erbeinheiten, Erbanlagen

Genetik
Lehre von der Vererbung

Gentechnologie
Teilgebiet der Genetik, das sich mit der Entwicklung und Nutzung von Verfahren zur gentechnischen Herstellung von Medikamenten, z.B. von Humaninsulin, befasst

Gestationsdiabetes
Schwangerschaftsdiabetes; in einer Schwangerschaft festgestellter Diabetes, der nach der Schwangerschaft fortbestehen kann oder nicht mehr nachweisbar ist, aber das Risiko für das spätere Auftreten eines Typ-2-Diabetes erhöht

gestörte Glukosetoleranz
erhöhte Blutzuckerwerte unter besonderen Belastungsbedingungen; bei einer Glukosebelastung (oraler Glukosetoleranztest) werden vor und zu festgelegten Zeitpunkten nach einem Glukosetrunk Blutzuckeruntersuchungen durchgeführt; wenn dabei die Blutzuckerwerte höher liegen als bei Nichtdiabetikern, aber unterhalb der Werte von Diabetikern, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz

Gestose
Krankheit, die durch eine Schwangerschaft hervorgerufen wird und nur während einer Schwangerschaft auftritt (Schwangerschaftserbrechen, Anstieg des Blutdrucks, Wasseransammlung in den Beinen, Eiweißausscheidung im Urin)

Gesundheits-Pass Diabetes
von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) herausgegebenes Vorsorgeprogramm in Passformat für Diabetiker, in das Untersuchungsergebnisse und Behandlungsziele eingetragen werden

Glaskörper
zwischen der Linse und der Netzhaut gelegene, durchsichtige Substanz des Auges

Glaukom
grüner Star; erhöhter Augeninnendruck

Gliflozin
SGLT-1- bzw. -2-Hemmer; blutzuckersenkendes Medikament, das das Ausscheiden von Glukose über den Urin steigert und damit die Glukosekonzentration im Blut reduziert

Glinid
blutzuckersenkendes Medikament, das kurzzeitig die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse stimuliert

Gliptin
DPP-4-Hemmer, Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

Glitazon
blutzuckersenkendes Medikament, das die Insulinresistenz beeinflusst

Glomerulosklerose
Vernarbung von Nierenkörperchen nach Verlust oder Untergang von Nierengewebe, wie es bei Diabetes eintreten kann

GLP-1
Abkürzung für Glucagon-like Peptide 1; Darmhormon (Inkretin), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

GLP-1-Rezeptoragonist
Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonist; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

Glucagon-like Peptide 1
Abkürzung: GLP-1; Darmhormon (Inkretin), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptoragonist
GLP-1-Rezeptoragonist; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das die Insulinsekretion stimuliert und die Glukagonsekretion hemmt bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem die Magenentleerung verzögert und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat

Glukagon
Hormon der Alpha-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse; Glukagon bewirkt ein Freisetzen von Glukose aus der Leber und aus der Muskulatur, was zu einem Blutzuckeranstieg führt; Glukagon kann als Medikament zur Behandlung von Hypoglykämien mit Bewusstlosigkeit ins Unterhautfettgewebe oder in einen Muskel gespritzt oder als Pulver in die Nase gegeben werden

Glukoneogenese
Neubildung von Glukose

Glukose
Traubenzucker; Monosaccharid, Einfachzucker; Glukose ist der Zucker, der im Blut zirkuliert

Glukosebelastung
Glukosetoleranztest, oraler Glukosetoleranztest

Glukosesensor
Messfühler zur kontinuierlichen Glukosemessung in der Gewebeflüssigkeit

Glukosetoleranztest
Test zur Diagnose eines Diabetes mellitus; der Glukosetoleranztest wird nur bei Verdacht auf Diabetes durchgeführt; bei einer Glukosebelastung (oraler Glukosetoleranztest) werden vor und zu festgelegten Zeitpunkten nach einem Glukosetrunk Blutzuckeruntersuchungen durchgeführt; wenn dabei die Blutzuckerwerte höher liegen als bei Nichtdiabetikern, aber unterhalb der Werte von Diabetikern, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz

Glukosurie
Zuckerausscheidung im Urin, Glukose im Urin

glykämischer Index
Höhe des Anstiegs der Glukosekonzentration im Blut nach dem Verzehr einer Mahlzeit mit 50g Kohlenhydraten innerhalb von 2 Stunden im Vergleich zu 50g Glukose; unterschiedliche Verzehrmengen, die für die Glukosewirksamkeit relevant sind, werden dabei nicht berücksichtigt

Glykogen
Mehrfachzucker (Polysaccharid) aus Glukose; Speicherform der Glukose vor allem in Leber und Muskeln

Glykogenolyse
Abbau des Speicherzuckers Glykogen in Leber und Muskeln, um dem Körper Glukose zur Verfügung zu stellen

Glykohämoglobine
Gruppe glykosylierter Hämoglobine (HbA1c, HbA1); Verbindung von Glukose mit Hämoglobin (roter Blutfarbstoff)

Glykolyse
Stoffwechselvorgang, bei dem der Organismus durch den Abbau von Glukose Energie gewinnt

glykosyliertes Hämoglobin
mit Glukose verbundener roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) im HbA1c

Gravidität
Schwangerschaft

Grundnährstoffe
Grundnährstoffe sind Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate

Grundumsatz
Energieproduktion, die zum Erhalt der Organfunktionen in Ruhe notwendig ist

grüner Star
Glaukom; erhöhter Augeninnendruck




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