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Dawn-Phänomen
Morgendämmerungsphänomen; Anstieg der Blutzuckerwerte in den Morgenstunden durch Hormone

DCCT
Abkürzung für „Diabetes Control and Complications Trial”: diese wissenschaftliche Untersuchung mit über 1400 Typ-1-Diabetikern erbrachte Anfang der 1990er-Jahre den Nachweis, dass gute Glukosewerte entscheidend dabei helfen, Diabeteskomplikationen zu verhindern; das bestätigte auch die Nachfolgestudie EDIC aus dem Jahr 2011

Dehydratation
Austrocknung durch Wassermangel

Depot-Insulin
frühere Bezeichnung für Verzögerungsinsulin

Dextrose
Traubenzucker, Glukose

DFS
Abkürzung für Diabetisches Fußsyndrom

Diabetes
Bezeichnung für Krankheiten, die durch eine übermäßige Urinausscheidung gekennzeichnet sind (griechisch: Durchfluss)

Diabetes insipidus
seltene Erkrankung mit Steigerung der Urinausscheidung bis zu 15 l pro Tag, Störung im Hypophysenhinterlappen

Diabetes mellitus
Erkrankung mit den Symptomen verstärktes Wasserlassen (Diabetes: Durchfluss) und Zucker im Urin (mellitus: honigsüß); zum Diabetes mellitus gehören verschiedene Krankheitstypen unterschiedlicher Ursache, Haupttypen sind der Typ-1-Diabetes und der Typ-2-Diabetes; neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass man fünf Typen unterscheiden sollte: SAID (Severe Autoimmune Diabetes), SIDD (Severe Insulin-Deficient Diabetes, SIRD (Severe Insulin-Resistant Diabetes), MOD (Mild Obesity Related Diabetes), MARD (Mild Age-Related Diabetes)

Diabetes-Journal
monatlich erscheinende Zeitschrift für Diabetiker

Diabeteskomplikationen
Erkrankungen, die aufgrund eines Diabetes mellitus entstehen; typische Diabeteskomplikationen sind Retinopathie (Erkrankung des Augenhintergrunds), Nephropathie (Nierenerkrankung), Neuropathie (Nervenerkrankung), Diabetisches Fußsyndrom; weitere Komplikationen des Diabetes sind alle Krankheiten mit Makroangiopathie (Erkrankung der großen Gefäße) wie Schlaganfall, koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit („Raucherbein“)

diabetisch
beim Diabetes vorkommend, durch den Diabetes verursacht

diabetischer Fuß
auch Diabetisches Fußsyndrom; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

Diabetisches Fußsyndrom
auch diabetischer Fuß; Erkrankung des Fußes eines Diabetikers durch Durchblutungsstörungen, Nervenstörungen und Knochen-/Gelenkveränderungen mit der Folge eines Geschwürs oder einer Gangrän

diabetogen
einen Diabetes verursachend

Diabetologie
Lehre vom Diabetes mellitus und von allen damit zusammenhängenden Krankheiten

Diät
von griechisch diaita: Lebensweise; Kost, die auf die Bedürfnisse und die Behandlung einer Erkrankung abgestimmt ist

Diätassistent
Diätassistenten führen Ernährungsberatungen durch und kümmern sich um die Ernährungsbehandlung von Patienten; der Begriff Diätassistent ist eine geschützte Berufsbezeichnung, die nach dreijähriger Ausbildung an einer staatlich anerkannten Fachschule verliehen wird

Dialyse
umgangssprachlich „künstliche Niere“; Verfahren bei Versagen der Nierenfunktion, das den Körper von Giftstoffen reinigt (über das Blut: Hämodialyse, über das Bauchfell: Peritonealdialyse)

diastolischer Blutdruck
Blutdruckwert bei Erschlaffung des Herzmuskels; unterer Wert beim Blutdruckmessen

Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor
DPP-4-Hemmer, Gliptin; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

Disaccharid
Doppelzucker; Zucker, der aus Monosacchariden (Einfachzuckern) besteht; Disaccharide sind Haushaltszucker (Saccharose), Milchzucker (Laktose) und Malzzucker (Maltose)

Disease-Management-Programm
Abkürzung: DMP; strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen

Diuretika
Medikamente, welche die Niere zur Ausscheidung von Natrium und Wasser anregen und auf diese Weise einen erhöhten Blutdruck senken können

DMP
Abkürzung für Disease-Management-Programm; strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen

DPP-4-Hemmer
Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitor, Gliptin; blutzuckersenkendes Medikament aus der Gruppe der inkretinbasierten Medikamente (Inkretine: Darmhormone), das den Abbau des Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) hemmt, sodass GLP-1 seine Wirkung länger ausüben kann, nämlich Stimulation der Insulinsekretion und Hemmen der Glukagonsekretion bei Überzuckerung (Hyperglykämie), außerdem Verzögern der Magenentleerung und weitere Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

Dupuytren’sche Kontraktur
Bewegungseinschränkung der Finger, die aus einer Beugestellung nicht mehr gestreckt werden können; Ursache ist eine Verdickung der Gewebe der Handinnenfläche (Palmaraponeurose); eine Dupuytren'sche Kontraktur tritt bei Diabetikern häufiger auf als bei Nichtdiabetikern

Dyslipoproteinämie
Störung in der Konzentration der Blutfette (Dys: Störung, lipo: Fett, protein: Eiweiß, ämie: im Blut)




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