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B-Zellen
Beta-Zellen. Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen

Ballaststoffe
Nahrungsbestandteile, die zu den Kohlenhydraten gehören; im Verdauungstrakt (Magen, Darm) werden die Ballaststoffe so gut wie nicht verwertet und bremsen die Nahrungsaufnahme aus dem Darm, sodass sie eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerverlauf nach einer Mahlzeit haben

Ballondilatation
Aufdehnung verengter Arterien mit einem Ballonkatheter, z.B. der Herzkranzgefäße

bariatrische Chirurgie
Operationen, die bei Adipositas (schwerem Übergewicht) helfen sollen, Körpergewicht zu reduzieren; z.B. Schlauchmagenbildung, Magenbypass, biliopankreatische Diversion

basale Insulinversorgung
Versorgung des Körpers mit Insulin ohne Berücksichtigung von Mahlzeiten; als Basalinsulin Teil der intensivierten Insulintherapie und als Basalrate Teil der Insulinpumpentherapie

Basalinsulin
Verzögerungsinsulin; langwirkendes Insulinpräparat

Basalrate
basale Insulinversorgung bei der Insulinpumpentherapie

basalunterstützte orale Therapie
Abkürzung: BOT; Diabetestherapie, bei der orale Antidiabetika (blutzuckersenkende Tabletten) genommen werden und zusätzlich ein Basal-/Verzögerungsinsulin gespritzt wird

Basis-Bolus-Prinzip
andere Bezeichnung der intensivierten Insulintherapie; Trennung von basaler Insulinversorgung mit Verzögerungsinsulinen und mahlzeitenbezogener (prandialer) Insulinversorgung durch Bolus-Gaben mit Normalinsulin oder kurzwirkenden Insulinanaloga

Bauchspeicheldrüse
Pankreas; Organ, das hinter dem unteren Teil des Magens liegt und etwa die Größe einer Hand hat; in den B- oder Beta-Zellen der Langerhans-Inseln des Pankreas wird Insulin produziert

Bauchumfang
Taillenumfang; mit dem Messen des Bauchumfangs kann das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose) verdeutlicht werden; als deutliches Zeichen für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten gilt ein Bauchumfang von mehr als 102 cm bei Männern und von mehr als 88 cm bei Frauen

BE
Abkürzung für Broteinheit; Berechungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 BE

Beta-Blocker
Beta-Rezeptorenblocker; Medikamente, die die Wirkung von Stresshormonen am Herz-Kreislauf-System blockieren und die vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzkrankheiten eingesetzt werden

Beta-Zellen
B-Zellen; Zellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen

Biguanide
blutzuckersenkende Tabletten (orale Antidiabetika), die u.a. über eine Verringerung der Glukose-Produktion in der Leber den Blutzuckerspiegel senken können; verfügbar im Markt ist der Wirkstoff Metformin

Blutdruck
der in den Blutgefäßen und im Herzen herrschende Druck, der immer kombiniert als systolischer Blutdruck (höherer bzw. erster Wert) und diastolischer Blutdruck (niedrigerer bzw. zweiter Wert) angegeben und in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gemessen wird

Blutfette
zu den Blutfetten oder -lipiden gehören Fettsäuren, Triglyzeride (Neutralfette) sowie Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) und HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin)

Blutglukose
Blutzucker

Bluthochdruck
arterielle Hypertonie, arterieller Hypertonus; über den Normalbereich hinausgehender Blutdruck. Die Weltgesundheitsorganisation definiert den Bluthochdruck als Werte über 140/90 mmHg bei wiederholten Messungen. Bei Diabetikern gelten oft niedrigere Blutdruckzielwerte, die individuell zwischen Patient und Arzt vereinbart werden; ein hoher Blutdruck ist ein Risiko u.a. für die Entwicklung einer Arteriosklerose

Blutplasma
Blutflüssigkeit ohne Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)

Blutzucker
im Blut gelöste, messbare Menge von Glukose (Traubenzucker), angegeben in mg/dl oder mmol/l

Blutzuckerselbstkontrolle
von den Patienten selbst durchgeführte Messung der Blutzuckerkonzentration unter Verwendung von Teststreifen und Blutzuckermessgeräten; die Blutzuckerselbstkontrolle dient dazu, Patienten einen Überblick über ihre aktuelle Stoffwechselsituation zu geben und eine Insulintherapie an den jeweils aktuellen Bedarf anzupassen; die Messergebnisse sollten protokolliert und darauf aufbauend Anpassungen der Therapie durchgeführt werden

BMI
Abkürzung für Body-Mass-Index; Körper-Massen-Index zum Bestimmen der Körpermasse; wird berechnet über Körpergewicht und Körperlänge nach der Gleichung: BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch (Körperlänge (m) zum Quadrat); Normalbereich: 19-25 kg/m²

Body-Mass-Index
Abkürzung BMI;Körper-Massen-Index zum Bestimmen der Körpermasse; wird berechnet über Körpergewicht und Körperlänge nach der Gleichung: BMI = Körpergewicht (kg) geteilt durch (Körperlänge (m) zum Quadrat); Normalbereich: 19-25 kg/m²

Bolus
einzelne Gabe eines schnell bzw. kurz wirkenden Normalinsulins oder Insulinanalogons zu einer Mahlzeit oder als Korrektur eines erhöhten Zuckerwerts; Berechnung der Insulinmenge nach dem aktuellen Zuckerwert und der Kohlenhydratmenge in der Mahlzeit

Bolusinsulin
kurz wirkendes Insulin für Mahlzeiten und Korrekturen erhöhter Glukosewerte

BOT
Abkürzung für basalunterstützte orale Therapie; Diabetestherapie, bei der orale Antidiabetika (blutzuckersenkende Tabletten) genommen werden und zusätzlich ein Basal-/Verzögerungsinsulin gespritzt wird

Brennwert
Energiemenge, die beim Abbau von Nährstoffen im Körper freigesetzt wird; Einheit: Kilokalorien (kcal) und Kilojoule (kJ)

Broteinheit
Abkürzung BE; Berechungseinheit für Kohlenhydrate in Mahlzeiten; Definition: 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate = 1 BE

Bulimia nervosa
Heißhunger/Essattacke in Kombination mit Maßnahmen, um eine Gewichtszunahme zu verhindern (wie Erbrechen, übermäßiger Sport)

Bulimie
Heißhunger/Essattacke, z.B. bei Hypoglykämie, in der Schwangerschaft

Bypass
Umgehung, „Umgehungsstraße“; operative Gefäßneuverlegung/-verbindung zur Umleitung des Blutflusses bei Gefäßverschlüssen oder hochgradigen Gefäßverengungen

Bypass-Operation
Umgehungs-Operation; operative Herstellung einer Umgehung bei einem Gefäßverschluss oder einer hochgradigen Gefäßverengung




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