Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (26. Januar 2018) erscheint.

Liebe Diabetes-Journal-Leser,

Prof. Dr. med. Hellmut Mehnert wird am 22. Februar 90 Jahre alt. „Einer wie sonst keiner“ nennt ihn Chefredakteurs-Kollege Prof. Dr. Thomas Haak im Blickwinkel (Seite 39); in der Tat ist Hellmut Mehnert der Wegbereiter der Diabetologie in Deutschland – und darüber hinaus seit vielen Jahrzehnten Begleiter des Diabetes-Journals.

Urteilen Sie selbst: Im Interview ab Seite 10 kommt er zu Wort … und auch Sie werden zu dem Schluss kommen: Sein über allem stehender Charakterzug ist der des Menschenfreunds (wie Thomas Haak es nennt); das kann man heutzutage leider von viel zu wenigen Menschen so sagen.

Im Diabetes-Kurs: Ketoazidose – wenn das Blut übersäuert

Was wir sonst noch im Heft haben: Sehr hohe Blutzuckerwerte, Bauchschmerz, starker Durst, Übelkeit: Das alles ist typisch für eine Übersäuerung des Blutes („Ketoazidose“) durch Insulinmangel. Im Diabetes- Kurs beschreiben wir einen typischen Fall. Und wir erklären, warum Sie solche und weitere Symptome unbedingt kennen sollten – sowie was im Fall der Fälle sofort getan werden sollte. Schauen Sie rein: Garantiert wird auch diesmal wieder einiges Neue für Sie dabei sein.

Schwerpunkt: Diabetes und Osteoporose

Das Wort „Knochenschwund“ verstehen viele Menschen viel besser als den Fachbegriff „Osteoporose“. Im Titelthema geht es darum, wie der Knochenstoffwechsel und der Glukosestoffwechsel zusammenhängen; denn heute ist wissenschaftlich bewiesen, was lange Zeit nicht zusammenhängend gesehen worden ist: Dia­betiker erkranken häufiger an Osteoporose als Nichtdiabetiker. So ist das Risiko für Knochenbrüche bei Typ-1-Diabetikern etwa 6-fach erhöht, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes immerhin doppelt so hoch.

Wir sagen Ihnen, welche Lebensmittel, Nährstoffe oder Medikamente eine Osteoporose-Entstehung begünstigen – und genauso wichtig: welche dem entgegenwirken. Außerdem erfahren Sie, wie sich Veränderungen der Knochenstruktur unterscheiden bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Gesunde Ernährung mit 65 plus und leckere Eintopf-Rezepte

Hähnchen, Koriander, Tomaten, Salami, Süßkartoffeln: In der Rubrik Essen und Trinken haben wir diesmal für Sie, was früher Eintopf hieß: Es geht um „One Pot“-Rezepte (mit Pasta etc.) – so deftig wie raffiniert. Und zuvor gibt es wichtige Informationen darüber, wie sich mit dem Alter die Ernährung verändert bzw. verändern sollte. Viel Spaß!

Ihr Günter Nuber
Diabetes-Journal-Chefredakteur

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Das sind die Schwerpunkt-Themen der Januar-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)


Diabetes und Osteoporose

Bei einer Osteoporose verlieren die Knochen an Festigkeit und brechen leichter. Lange hat die Wissenschaft keinen Zusammenhang gesehen zwischen Diabetes und der Knochenerkrankung. Heute wissen wir jedoch mehr, wie Sie im Titelthema erfahren.


Prof. Mehnert wird 90 Jahre alt!

Prof. Dr. Hellmut Mehnert ist Pionier und Wegbereiter der Diabetologie in Deutschland. Am 22. Februar wird er 90 Jahre alt. Auch mit dem Diabetes-Journal war er stets eng verbunden. Wir sprachen mit ihm.


Gesucht: Produkttester

Bringen Sie Ihre Diabetes-Erfahrungen und Ihre Neugier auf neue Tools ein. Und helfen Sie Unternehmen, Produkte zu entwickeln, die genau zu Ihren Bedürfnissen passen: Werden Sie Mitglied der Produkttester bei der Online-Community Blood-­Sugar-Lounge!


Schnell handeln bei Ketoazidose!

Eine Ketoazidose ist eine Übersäuerung des Blutes durch Insulinmangel – mit potentiell gefährlichen Folgen. Wichtig ist es, die Symptome zu kennen – und auch die eigenen Grenzen, wenn es um die Behandlung geht.


Terminservicestellen: Bei Anruf nichts

Terminservicestellen sollen Kassenpatienten in nur 4 Wochen einen Facharzttermin ermöglichen. Doch was in der Theorie gut klingt, hat in der Praxis erhebliche Mängel: Bei Testanrufen waren viele der Stellen gar nicht erreichbar.


Fit mit 65 plus

Viele über 65-Jährige fühlen sich heute agiler, fitter, sind aktiver als Gleichaltrige vor 20 Jahren. Das liegt an besserer medizinischer Versorgung und daran, dass viele „Best Ager“ heute bewusst ihren Lebensstil anpassen. Schon kleine Veränderungen können Großes bewirken …


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