Aktuelles aus Therapie und Forschung
Nährstoff

Vitamin D: Für Diabetiker wichtiger als gedacht

Viele Jahre lang war Vitamin D nur für seine Wirkungen auf das Skelett und den Kalzium-Haushalt bekannt. Mittlerweile sind jedoch viele weitere positive Eigenschaften des Vitamins bekannt. So greift es regulierend in Immunprozesse ein, steuert Zellwachstum und -differenzierung und beeinflusse den Zuckerhaushalt.
Typ-2-Diabetes

Forscher entdecken neue Wirkstoffklasse

Ein US-amerikanisches Wissenschaftlerteam berichten in einer Forschungsarbeit über eine neue Substanz, die sich für die Behandlung des Typ-2-Diabetes eignen könnte. Sie unterbindet die Bildung von Zucker in der Leber, verbessert den Stoffwechsel und die Insulinwirkung – bisher allerdings nur im Tiermodell.
Teilnehmer gesucht

Studie: Pumpenerfahrungen bei älteren Menschen

Welche Erfahrungen, Sorgen und Wünsche haben ältere Typ-1-Diabetiker, die eine Insulinpumpentherapie durchführen? Dieser Frage gehen Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen einer Studie nach, zusammen mit der Arbeitsgruppe Diabetes und Technologie (AGDT) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Wundauflagen

Hydrogele für die verbesserte Behandlung chronischer Wunden

Wissenschaftler aus Dresden und Leipzig haben gemeinsam Hydrogel-Wundauflagen entwickelt und getestet, die Glykosaminoglykane enthalten. Sie ermöglichen die Abschwächung entzündlicher Prozesse, was neue Behandlungs­möglichkeiten für chronische Hautwunden eröffnet.
Koronare Herzkrankheit

Verbesserte Früherkennungs­möglichkeiten durch Biomarker

Bisher wird die Koronare Herzkrankheit mit aufwändigen und invasiven Herzuntersuchungen zuverlässig diagnostiziert. Eine neue Studie zeigt nun eine deutliche Verbesserung der diagnostischen Früherkennungsmöglichkeiten mit dem Biomarker Troponin.
DGIM:

Das gute Gespräch – zentrale Aufgabe ärztlichen Handelns!

„Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sieht mit größter Sorge die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen“, sagte deren Vorsitzende Prof. Schumm-Draeger heute in Wiesbaden: „Die Fehlentwicklungen der Ökonomisierung sind groß.“
Grundlagenforschung

Zellulärer Jetlag bringt Stoffwechsel durcheinander

Die inneren Uhren verschiedener Zellen der Bauchspeicheldrüse laufen nicht synchron: Die Insulin produzierenden Betazellen orientieren sich an einem anderen Takt als die Glukagon produzierenden Alphazellen. Gerät dieses Verhältnis in Unordnung, kann das den Stoffwechsel stören und zu Krankheiten führen.
Typ-1-Diabetes

Rettet ein Stich in die Leiste die Betazellfunktion?

Bei Menschen mit einem einsetzenden Typ-1-Diabetes hilft möglicherweise eine Art Impfung dabei, die Restfunktion der Insulin produzierenden Zellen zu erhalten. Das zeigt eine kleine Pilotstudie aus Schweden, die gerade im ‚New England Journal of Medicine‘ veröffentlicht wurde. Dabei wird ein Protein direkt in die Lymphknoten der Leiste gespritzt.
Diagnostik-Methoden

Typ-2-Diabetes-Früherkennung: mangelhaft

Eine britische Arbeitsgruppe hat die gängigen Methoden zur Früherkennung des Typ-2-Diabetes überprüft. Der Langzeitblutzuckerwert HBA1c sowie der Nüchternblutzucker haben sich dabei als nur eingeschränkt geeignete Parameter erwiesen.
Statt Tierversuche

Verbessertes Stammzellen-Verfahren für Medikamenten-Tests

An der Universität Leipzig wurde ein neues Verfahren entwickelt, mit dem neue Wirkstoffe an humanen Stammzellen getestet werden können: Das 3D-Zellkultursystem liefert somit präzisere Aussagen über deren Wirkung auf den menschlichen Organismus und könnte Versuche an Tieren reduzieren.
Gefäßverlust

Ursache für erhöhtes Infarkt-Risiko bei Diabetes entdeckt

Bei Diabetes lösen sich kleine Blutgefäße um das Herz auf. Dadurch wird der gesamte Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen und das Herzinfarkt-Risiko ist erhöht. Eine mögliche Gegenmaßnahme könnte eine Gen-Therapie sein, die das Gefäßwachstum ankurbelt.
Enzym-Hemmung

Wirkstoff zur Therapie von Adipositas-Folgen entdeckt

Österreichischen Forschern ist es gelungen, mit Hilfe eines Hemmstoffes ein Enzym auszuschalten, das für die Entstehung metabolischer Folgeerkrankungen bei starkem Übergewicht verantwortlich ist. So konnten sie im Tiermodell die Entwicklung von Insulinresistenzen und nicht-alkoholischen Fettlebern verhindern.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Schwerpunkt: Insuline

Insulinarten: Welches Insulin für wen?

In Deutschland brauchen aktuell mehr als 1,5 Millionen Menschen Insulin, darunter über 300 000 Menschen mit Typ-1- Diabetes. Seit den Anfängen der Insulintherapie im Jahr 1922 hat sich einiges getan – welche Insulinarten stehen heute zur Verfügung?
Schwerpunkt: Insuline

Woran wird derzeit geforscht?

Insulin ist nicht gleich Insulin: Neben kurz- und langwirkenden Insulinen gibt es ein langwirksames Insulin mit noch weiter verlängerter Wirkdauer, und ein ultraschnelles Insulin steht kurz vor der Markteinführung. Erforscht werden derzeit auch SMART-Insuline und die Verpackung von Insulin in Tablette oder Spray.
Schwerpunkt: Insuline

Die Rolle des Insulins

Insulin ist ein unverzichtbares Element in der Behandlung von Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Während bei Typ-1-Diabetikern eine Insulintherapie unumgänglich ist, stehen heute für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente zur Verfügung.
Diabeteskurs

Gicht: Der Kobold an der Großzehe

In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der Erkrankungen an Gicht weltweit extrem gestiegen: Bis zu ein Fünftel der Menschen sind betroffen. Das dürfte vor allem an der Zunahme des Übergewichts und des "Metabolischen Syndroms" liegen – und an unserem mehr und mehr passiven statt aktiven Lebensstil! Wir sagen, was zu tun ist.
Schwerpunkt: 'Die Bedeutung des Darms'

Besiedlung des Darms wirkt aufs Gewicht

Jeder Mensch hat eine individuell zusammengesetzte Besiedlung seines Verdauungstrakts. In den letzten Jahren wurden viele Befunde gefunden, die das Darmmikrobiom mit den Erkrankungen Adipositas und Diabetes in Verbindung bringen.
Schwerpunkt: 'Die Bedeutung des Darms'

Lebenswichtiges Darmmikrobiom: unbekanntes Ökosystem in uns

100 Billionen Mikroorganismen leben im Dickdarm jedes Menschen – Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Die Summe aller Mikroorganismen, die im menschlichen Verdauungstrakt, vor allem im Dickdarm, leben, bildet das Darmmikrobiom. Diese Mikroorganismen sind lebensnotwendiger Teil des menschlichen Stoffwechsels.
Schwerpunkt: 'Die Bedeutung des Darms'

Heikles Thema: Stuhltransplantation

Das Darmmikrobiom ist die Summe aller mikroskopisch kleinen Bewohner, die den Verdauungstrakt vom Mund bis zum After besiedeln. Im Artikel geht es um die "Stuhltransplantation": Sie wird bei nur einer einzigen Erkrankung durchgeführt, ist da aber absolut erfolgreich.
Diabetes-Kurs

Fett ist nicht gleich Fett

Erstaunlich: In unserem Körper finden sich verschiedene Arten von Fett – weißes und braunes. Welche Aufgaben sie haben und warum es gefährlich ist, wenn wir zu viel weißes Fett einlagern, erklärt Dr. Schmeisl.
Inkretinbasierte Wirkstoffe

Dr. John Eng und Winnetous Gilamonster

Inkretinbasierte Medikamente sind heute aus der Typ-2-Diabetes-Therapie nicht mehr wegzudenken. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Dr. Viktor Jörgens erzählt die atemberaubende Geschichte eines modernen Wirkstoffs, für den sich zunächst keiner interessierte.
Diabetes-Kurs

Tablettentherapie: Weniger Risiken durch die richtige Auswah...

Auch im Alter ist es wichtig, eine gute Blutzuckereinstellung zu haben – vor allem hinsichtlich der Lebensqualität. Dabei sollten Unterzuckerungen und auch eine Gewichtszunahme vermieden werden. Was die einzelnen oralen Antidiabetika diesbezüglich leisten können, erklärt Dr. Schmeisl im Diabtes-Kurs.
Schwerpunkt „Diabetes-Folgen vermeiden“

Die wichtigsten Folgekrankheiten

Wieso eigentlich bekommen viele Diabetiker Probleme mit ihren Gefäßen oder ihren Nerven? Über welche Komplikationen reden wir – und wie kann man überhaupt gegensteuern? Unser Autor nennt alle wichtigen Diabetes-Folgeerkrankungen, erklärt den Hintergrund und sagt, was Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt tun können.
Schwerpunkt „Diabetes-Folgen vermeiden“

Diabetesfolgen: wichtige Eckdaten

100 Prozent Gewissheit gibt es nicht – aber hier nennen wir wichtige Punkte, anhand derer Sie Risiken für Folgeerkrankungen verringern können. Sehen Sie auch, welche Rolle das Wohlbefinden spielt.