Saftig mit einem Hauch Süße sind Melonen eine ideale Erfrischung. Ob als Snack, statt Eis, zur Vorspeise oder im Salat: Lassen Sie sich öfter mal eine der über 500 Sorten schmecken.

Wussten Sie, dass Melonen aus botanischer Sicht nicht zum Obst, sondern zu Kürbisgewächsen zählen und dadurch mit Gurke und Zucchini verwandt sind? Im Hinblick auf Diabetes werden sie in die Fruchtfamilie eingestuft, denn sie enthalten blutzuckerwirksame Kohlenhydrate. Ganz gleich, ob Wasser- oder Zuckermelonen: Beide sind auch bei Diabetes möglich. In 150 g Wassermelone sind 12 g anrechnungspflichtige Kohlenhydrate enthalten.

Bei den süßeren Honigmelonen sind bereits in 95 g 12 g anrechnungspflichtige Kohlenhydrate. Ihr Inneres hält viel Gutes für Gaumen und Körper bereit: Erst erfrischt saftiges Fruchtfleisch mit einem angenehm süßen Geschmack. Wer ein Stück isst, versorgt sich mit Vitaminen aus dem B-Komplex, C und Beta-Karotin sowie Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Auch die Figur freut sich über einen frischen Snack, denn eine Portion Wasser- (150 g) oder Honigmelone (95 g) liefern gerade mal rund 45 kcal.

Melonen als Stücke, Schiffchen, Kugeln

Viele Sorten sind heute durch neuartige Züchtungen fast kernlos. Wenn doch mal Kerne im Fruchtfleisch sind, lassen sie sich ganz einfach mit einer Messerspitze auslösen, können aber auch mitgegessen werden. Bei Zuckermelonen sitzen sie im Fruchtinneren. Dazu halbieren Sie die Melone einfach und kratzen die Kerne mit einem Esslöffel heraus, teilen die Melone in Stücke – fertig.

Wer große Früchte leichter essbar machen möchte, schneidet sie in Schiffchen und schneidet dann jedes Stück quer ein paar Mal ein. Sehr hübsch machen sich Melonenkugeln zum Beispiel als Topping auf Desserts, Salaten oder Bestandteil von Fruchtsalat. Wie wäre es mit einer kalorienarmen Vorspeise oder einem süß-pikanten Snack? Schneiden Sie dazu Zuckermelonen in Schiffchen und legen etwas rohen Schinken darüber.


von Kirsten Metternich
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (7) Seite 35